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In 57 Sekunden durch den neuen Tunnel
Aus News-Clip vom 13.05.2016.
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Gemischtes Fazit 100 Tage Gotthard-Basistunnel

Das Wichtigste in Kürze

  • Pro Tag sind durchschnittlich 8900 Fahrgäste durch den Tunnel gefahren. Die SBB verzeichnete 30 Prozent mehr Fahrgäste als im selben Zeitraum des Vorjahres.
  • Insgesamt sind mehr als 10'000 Güter- und Personenzüge durch den 57 Kilometer langen Basistunnel gefahren.
  • «Pro Bahn Schweiz» übt Kritik wegen Verspätungen und den 43 ausgefallenen Zügen.

Vor 100 Tagen wurde er in Vollbetrieb genommen: Der neue Gotthard-Tunnel. Für viele Passagierestellt die Fahrt immer noch eine Premiere dar. In den ersten Wochen hat dies zu hohen Frequenzen im Personenverkehr geführt.

Wir brauchen keine deutschen Verhältnisse.
Autor: Kurt SchreiberPräsident «Pro Bahn Schweiz»

Per Anfang Februar mussten die SBB allerdings 43 Zugsausfälle registrieren. Es laufe «mehr schlecht als recht», urteilt der Präsident des Fahrgastverband «Pro Bahn Schweiz», Kurt Schreiber. Im Februar sei es zwei Mal zu Verspätungen von mehr als einer Stunde gekommen.

Im Güterverkehr habe es Mitte Februar Probleme gegeben, als ein Zug liegengeblieben sei. Sieben Stunden sei der Tunnel für Güterzüge nur eingeschränkt befahrbar gewesen.

«Wir brauchen keine deutschen Verhältnisse», summiert Schreiber. Auch die SBB gibt zu, dass es bei der Pünktlichkeit noch Handlungsbedarf gebe.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert  (A. Bauert)
    Das Volk hat den Tunnel bezahlt aus Steuergeldern. Jetzt müssen wir mehr für Billete bezahlen. Begründung der SBB: Es gehe schneller. Naja, und billiger, weil nicht mehr oben durch gefahren werden muss. Alles auf Kosten des Bundes. Und jetzt zahlen wir nochmals, weil es billiger und schneller geht für die SBB. Aber eben, nur für die SBB, wir zahlen zum zweiten Mal für diesen Tunnel.
  • Kommentar von Stefan Signer  (SSP)
    Welch technisches Wunderwerk und was für ein architektonisch schäbiger Zugang!
    1. Antwort von marc rist  (mcrist)
      In der Tat. Als ich die beiden Tunnelportale einige Wochen vor der offiziellen Eröffnung zum ersten Mal aus der Nähe sah (von der Plattform des Besucherzentrums auf der Urner Seite aus), war ich richtig enttäuscht. "Small is beautiful" in Ehren, aber diese "Kreation" ist sehr bescheiden ausgefallen.
    2. Antwort von Giovanni Rana  (G.R)
      Als fahrgast fällt es nciht auf!