Zum Inhalt springen

Schweiz «20 Minuten» bleibt die Nummer 1

Gratis-Pendlerzeitungen sind nach wie vor eine geschätzte Lektüre: Wie die Wemf-Zahlen zeigen, lesen am meisten Leute «20 Minuten». Vor allem Männer.

Ein junger Mann schnappt sich eine 20-Minuten-Zeitung aus der blauen Zeitungsbox.
Legende: Vor allem Junge greifen gerne in die blaue Box. Keystone

Fast 1,6 Millionen Leser in der Deutschschweiz: «20 Minuten» bleibt 2012 die am meisten gelesene Zeitung. Das ergibt sich aus der MACH-Basic-Studie «2013-2» der WEMF AG für Werbemittelforschung.

Auf die Pendlerzeitung folgt eine weitere Pendlerzeitung: der «Blick am Abend». Das Blatt lesen etwa 800'000 Personen.

Die meistgelesene Bezahlzeitung ist der «Blick» mit einer Reichweite von 720'000 Personen. Der Abstand zum «Tages-Anzeiger», der Platz vier belegt, beträgt über 200'000 Leser.

Ältere lesen mehr Zeitung

Die Statistik verrät einiges über die Vorlieben der Lesenden. So fällt unter anderem auf, dass viel mehr Männer «20 Minuten» (898'000) und «Blick am Abend» (440'000) lesen, während viele Frauen die Finger davon lassen (666'000 und 340'000).

Die 35- bis 54-Jährigen greifen öfter zur Papierzeitung als die Jungen. Einzig bei den Pendlerzeitungen sind die jungen Leser zwischen 14 und 34 Jahren in der Überzahl.

Ein Vergleich mit den Zahlen früherer Jahre ist nicht möglich. Der Grund dafür ist eine neue Berechnungsmethode bei den Leserzahlen.

3 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Verena Eberhard, 5722 Gränichen
    immer diese Beurteilungen des SRF's. Als ich in Zürich arbeitete nahm ich jeden Abend eine Gratis Nummer des 20 Minuten Journals.Ich frage mich allen Ernstes wieso das SRF so eine Message von sich geben kann.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Joe Schweizer, Basel
    Ojeoje. Kein Wunder werden immer fragwürdigere Entscheidungen gefällt, wenn sich die Bevölkerung von Qualitativ dermassen schlechten Zeitungen informieren lässt. Ich habe das Gefühl dass sich auch gewisse Politiker nicht besser informieren bevor Sie irgendwelche Aussagen machen und Forderungen stellen. Siehe z.B. den Fall Adeline. Anstatt zuerst einmal sauber abzuklären wieso so gehandelt wurde, fordern viele vorschnell massiv strengere Gesetze und mehr Verwahrungen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jorge Stein, Chêne-Bougeries
    "20 minuten" gut gemacht, gratis und zudem überall griffbereit. Dies ist der Erfolg des Blättchens. Die TA Gruppe hat sich damit ein effizientes Instrument zur Meinungs Manipulation zugelegt . Unter dem Deckmantel von Objektivität wird der Leser, durch Themen und Wortwahl - und auch durch Auslassungen - in eine bestimmte Richtung programmiert. SVP und Katholiken haben geschlafen, als sich hier ein raffinierter Gegner entwickelte. Im Hintergrund ist der Tagi als Einflüsterer unverkennbar
    Ablehnen den Kommentar ablehnen