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Schweiz Abgang von Armee-Chef Blattmann: Das war der Liveticker

Armee-Chef André Blattmann übt sein Amt nur noch bis Ende Jahr aus. Die Nachfolge des 60-Jährigen ist noch nicht bestimmt. Das teilte Verteidigungsminister Guy Parmelin an einer Medienkonferenz mit.

  • Armee-Chef André Blattmann übt sein Amt noch bis Ende Jahr aus
  • Bis März 2017 steht Blattmann dem neuen Armeechef zur Verfügung
  • Nachfolge wird zu späterem Zeitpunkt beantragt
  • Blattmann erhält bis zur ordentlichen Pensionierung 2018 noch ein Jahressalär

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 14:12

    Die Medienkonferenz ist beendet

    Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit und verabschieden uns an dieser Stelle.

  • 14:09

    Was sind Ihre Verdienste, was sind Ihre Fehler, Herr Blattmann?

    Blattmann: «Zu meinen Verdiensten zähle ich, dass es mir gelang, nach dem Abgang von Roland Nef wieder Ruhe ins Haus zu bringen und den Rückhalt der Bevölkerung zurück zu gewinnen. Das belegen auch klar die ETH-Studien. Zu meinen Schwächen zähle ich, dass es uns nicht besser gelungen ist, den Duro zu erklären. Für den Gripen trage ich allerdings nicht alleine die Verantwortung.»

  • 14:04

    Hängt die Sistierung von BODLUV mit dem Rücktritt Blattmanns zusammen?

    Parmelin: «Die Sistierung des Flugabwehrsystems BODLUV hat keinen Zusammenhang mit dem Rücktritt von André Blattmann.»

    Legende: Video Gibt es einen Zusammenhang mit der Sistierung von BODLUV? abspielen. Laufzeit 1:21 Minuten.
    Aus News-Clip vom 23.03.2016.
  • 14:01

    Wird André Blattmann Mitglied der Findungskommission?

    Parmelin: «André Blattmann wird nicht Teil der Findungskommission. Sei es nur, damit es später nicht heisst, er habe seinen Nachfolger selber bestimmt.»

  • 13:59

    Parmelin: «Ich möchte den Armeechef als Funktion beibehalten»

    Parmelin: «Wir müssen eine Reform umsetzen. Aus meiner Sicht sollten wir diese Funktion beibehalten.»

  • 13:57

    Was muss der neue Armeechef mitbringen?

    Parmelin: «Er muss die Bundesverwaltung gut kennen, gut kommunizieren können, pragmatisch und lösungsorientiert sein. Er muss aber nicht zwingend Romand sein.»

  • 13:54

    Blattmann zur Funktion des Armeechefs

    Blattmann: «Wenn wir die Botschaft für die Weiterentwicklung der Armee anschauen, dann wäre es schon sehr erstaunlich, wenn ich jetzt etwas anderes sagen würde als, man sollte beim Prinzip Chef der Armee bleiben. Und zwar nicht wegen der Person sondern weil man am Schluss doch auf eine Person konzentriert. Und die ist dann eben die Kontaktstelle. Das heisst dann nicht, dass diese Person alles alleine macht. Im Gegenteil, die Armeeführung hat das miteinander zu entscheiden. Das erscheint mir als eine klare Lösung und durchaus auch eine zukunftsträchtige Lösung zu bleiben.»

    Legende: Video «Der Armeechef ist eine zukunftsträchtige Lösung» abspielen. Laufzeit 0:48 Minuten.
    Aus News-Clip vom 23.03.2016.
  • 13:50

    Nachfolge soll durch Findungskommission bestimmt werden

    Parmelin: «Die Nachfolge von André Blattmann soll durch eine Findungskommission bestimmt werden. Wir haben gute Kandidaten im Auge.»

  • 13:45

    Parmelin: «André Blattmann wird die ersten Vorbereitungsarbeiten machen»

    Bundesrat Parmelin: «Es war für uns beide klar, dass der festgelegte Zeitpunkt für den Rücktritt ideal ist. André Blattmann wird die ersten Vorbereitungsarbeiten für die Umsetzung machen.»

  • 13:40

    Wie viel beträgt ein Jahressalär des Armeechefs?

    Blattmann: «Das weiss ich nicht genau. Es wird durch das Reglement des Bundespersonal bestimmt.»

  • 13:38

    Warum erfolgt der Abtritt jetzt?

    André Blattmann antwortet auf die Frage des Journalisten: «Es macht keinen Sinn, dass jemand der nach einem halben Jahr ausscheidet, die Umsetzung der Armeereform in Angriff nimmt.»

  • 13:35

    Bundesrat Guy Parmelin informiert über den Rücktritt von Armeechef André Blattmann

    Der Armeechef André Blattmann wird per 31. März in Rente gehen. Diese Entscheidung hat der Bundesrat einvernehmlich mit dem Korpskommandanten Blattmann beschlossen. Blattmann soll nach seinem Austritt Ende März 2017 ein Jahressalär erhalten.

    Legende: Video Parmelin informiert über den Rücktritt von Blattmann abspielen. Laufzeit 2:45 Minuten.
    Aus News-Clip vom 23.03.2016.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Marco Jaiza (M. Jaiza)
    Ich fände es gut, wenn nicht ein ganz hoher Militär diesen Posten bekäme, also kein Divisionär oder Brigadier, sondern ein Oberst oder Major, jemand, der näher bei den Leuten ist und die Armee nicht nur noch vom grünen Tisch her kennt, sondern selbst noch aktiv als Panzerbataillionskommandant oder NCC im Kosovo die Einsätze von Truppen hautnah koordiniert und miterlebt hat. Jemand, der politisches Gespür besitzt und weiss was für die Schweiz wichtig ist, gerade bei dem Terror des IS.
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    1. Antwort von Olivier TODESCO (Olive)
      Strategisch ein totaler Wahnsinn. Würde alle Verbindungsoffiziere zur Truppe überflüssig machen und ein Angriff oder Verteidigung unserer Armee wäre nicht mehr denkbar. Dies würde sogar die Möglichkeit eröffnen, dass es zu einem Militärputsch der oberen Kaste kommen könnte. Die Führung einer Panzer-Division ist auch nur im Verbund einer Angriffsstrategie möglich! Eine PzDiv. ist auch als Verteidigungsstrategie eine militärische Fehlleistung.
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  • Kommentar von Olivier TODESCO (Olive)
    Im Moment strategisch ein falscher Entscheid. Solche Entscheide dürfte nur der gesamte Bundesrat fällen!
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    1. Antwort von Werner Christmann (chrischi1)
      Klar doch, und ob Parmelin mit blauer oder schwarzer Tinte schreibt muss wohl auch der Gesamtbundesrat entscheiden. Übrigens: Blattmann ist Armeechef und nicht General. Den General gibt`s nur im Kriegsfall und der würde dann durch den Gesamtbundesrat gewählt.
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    2. Antwort von Olivier TODESCO (Olive)
      'General' Christmann, sie irren sich! Gesamte Beschlüsse sind in Praxis vielfacher üblicher als sie meinen, Sie sollten sich mal unsere Staatsform und Verordnungen, sowie die Verfassung ansehen. Sie werden staunen, ganz abgesehen von den geheimen Beschlüssen, welche Volk und Parlament nicht zu sehen bekommen. Ganz sicher.
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  • Kommentar von Michael M. (Michael.M.)
    Gut.
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