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Asylsuchende und ihre Helfer stehen auf der Treppe vor der Kirche Saint-Laurent in Lausanne.
Legende: Diese jungen Leute kämpfen für ihre Zukunft. Sie wollen nicht ausreisen. Keystone
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Schweiz Abgewiesene Asylsuchende besetzen Lausanner Kirche

Sie wollen nicht zurück nach Eritrea und Äthiopien. Die Kirche ist die letzte Hoffnung der sechs Asylsuchenden, die schon lange hätten aus der Schweiz ausreisen müssen.

Seit Sonntagmorgen besetzt eine Gruppe abgewiesener Asylsuchender die Kirche Saint-Laurent im Stadtzentrum von Lausanne. Die sechs Flüchtlinge aus Eritrea und Äthiopien bitten die Kirche, ihnen Schutz zu bieten. Seit Monaten müssten sie sich verstecken, weil sie einen negativen Asylentscheid bekommen hätten.

Fünf Männer und eine Frau besetzen die Kirche. «Matratzen wurden mitgebracht. Mehrere Personen werden dort die kommende Nacht verbringen», sagte Vincent Trunde von der Aktivistengruppe Kollektiv R.

«Kranke nicht wie Sperrmüll behandeln»

Die Gruppe habe noch nicht direkt mit der Pfarrei diskutieren können. «Aber seit mehr als einem Jahr versuchen wir, mit den Kirchen einen Ort der Zuflucht für die Asylsuchenden zu finden», sagte Trunde.

Sein Kollektiv fordert von den Migrationsbehörden ein Rückschaffungsstopp von abgewiesenen Asylsuchenden nach Italien. «Wir müssen damit aufhören, traumatisierte oder kranke Männer, Frauen und Kinder auszuschaffen und sie wie Sperrmüll zu behandeln», schreiben die Aktivisten.

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124 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Schelker , Niederdorf
    Geben sie den Menschen Brot statt Gewehre, dann gibt es eher weniger Flüchtlinge.
  • Kommentar von Franz NANNI , Nelspruit SA
    Wer abgewiesenen Fluechtlingen hilft, unterzutauchen oder verhindert, dass eine Ausreise durchgesetzt werden kann macht sich strafbar und soll angemessen gebuesst werden.. So es diesen Gesetzesartikel nicht gibt, ist er schleunigst einzufuehren.. Und Gebueste Personen oeffentlich gemacht werden!
    1. Antwort von Franz NANNI , Nelspruit SA
      hier noch die Nachlieferung des "s" in gebuesst...
  • Kommentar von Peter Escher , Leuk - Stadt
    R.Graf, SO / .... es geht um die Perspektive ..,. sagen Sie - " Frosch - oder Vogelperspektive ... " ?! - nun denn, Ihnen geht es eindeutig darum, mit ihrem Kommentar / oder ihrer Meinung , < RECHT - zu - haben >. Erlebe die Schweiz, unsere Schweiz, länger je mehr...., < SCHWEIZ - FEINDLICH >, seitens der Verwaltung werden Fragen und Einwände mit < System - Bedingt > und < Gesetzes - Konform > abgetan ! BEDENKLICH !
    1. Antwort von G. Niedermann , Zürich
      R. Graf, SO, arbeitet im Flüchtlingswesen. Das wär dann die Existenzperspektive, die es zu verteidigen gilt.
    2. Antwort von R.Graf , SO
      @Peter Escher/ Definitiv, unsere Perspektiven sind sehr unterschiedlich. Ich schaffe es beim besten Willen nicht, die Nöte dieser Welt zu ignorieren und bin auch nicht bereit, Menschen nach Nationalität oder Hautfarbe zu beurteilen.