«Wohneigentums-Initiative»
Kanton Zürich: Volksinitiative «Wohneigentum wieder ermöglichen (Wohneigentums-Initiative)»
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JA
130'498 Stimmen
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NEIN
388'513 Stimmen
«Wohnungsinitiative»
Kanton Zürich: Volksinitiative für mehr günstige und gemeinnützige Wohnungen
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JA
210'821 Stimmen
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NEIN
311'871 Stimmen
Gegenvorschlag
Kanton Zürich: Gegenvorschlag zur «Wohnungsinitiative»
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JA
292'265 Stimmen
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NEIN
212'940 Stimmen
«Wohnschutz-Initiative»
Kanton Zürich: Volksinitiative «Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen»
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JA
222'590 Stimmen
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NEIN
298'488 Stimmen
Gegenvorschlag
Kanton Zürich: Gegenvorschlag zur «Wohnschutz-Initiative»
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JA
272'218 Stimmen
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NEIN
228'891 Stimmen
Alle drei Rezepte gegen die Wohnungskrise fallen bei der Stimmbevölkerung des Kantons Zürich durch. Sie lehnt Wohneigentumsinitiative, Wohnungsinitiative und Wohnschutzinitiative ab. Die Wohneigentumsinitiative wird sogar deutlich mit knapp 75 Prozent abgelehnt. Die Wohnungsinitiative mit fast 60 Prozent und die Wohnschutzinitiative mit gut 57 Prozent.
Ein Ja gibt es zu den beiden Gegenvorschlägen. Für Dominik Steiner, SRF-Korrespondent Zürich, ist klar: «Gegen die Wohnungsknappheit helfen diese kurzfristig eher nicht.» Und: Die Ablehnung aller drei Initiativen sei keinesfalls Ausdruck von Gleichgültigkeit gegenüber der Wohnungsknappheit. Vielmehr widerspiegle sie die politische Blockade.
Situation im ganzen Kanton angespannt
Das Thema Wohnen bewegt. Denn die Wohnraum-Knappheit beschränkt sich längst nicht mehr nur auf die Stadt Zürich. Die Situation im Kanton ist aktuell eine der angespanntesten der letzten 20 Jahre. Die Leerwohnungsziffer liegt bei 0.48 Prozent – der niedrigste Stand seit den Jahren kurz nach der Jahrtausendwende.
Obwohl gleich drei kantonale Initiativen die Situation verbessern wollten und das gleiche Ziel verfolgten: Die Lösungsansätze der Vorlagen hätten nicht unterschiedlicher sein können.
Die Wohneigentumsinitiative des Hauseigentümerverbands wollte Mittelstandsfamilien die Möglichkeit schaffen, Wohnungen zu kaufen. Die Idee war, dass bei Bauprojekten, an denen Kanton oder Gemeinden beteiligt sind, gleich viel Eigentumswohnungen wie Mietwohnungen entstehen. Diese Initiative wurde einzig von der SVP und der EDU unterstützt.
Bei der Stimmbevölkerung findet dieses Rezept gegen die Wohnungskrise am wenigsten Anklang. «Wir bedauern, dass die Initiative abgelehnt worden ist», sagt SVP-Kantonsrat Tobias Weidmann. Allerdings könne er den Entscheid verdauen, da die beiden linken Vorlagen ebenfalls abgelehnt wurden.
Die Wohnungsinitiative von linker Seite wollte, dass der Kanton eine öffentlich-rechtliche Anstalt gründet, die günstigen Wohnraum erstellt, unterhält und vermietet. Quasi eine kantonale Wohnbaugenossenschaft. Dafür sollten mindestens 500 Millionen Franken bereitgestellt werden. Weiter sollte gemeinnütziger Wohnbau durch Darlehen, Bürgschaften oder Landabgaben im Baurecht gefördert werden. Auch diese Idee fällt bei den Stimmberechtigten durch.
Und die Wohnschutzinitiative wollte Leerkündigungen verhindern. Gemeinden hätten für Abbrüche, Umbauten und Renovationen eine Bewilligung verlangen können. Und sie hätten die Mieten nach Ersatzneubauten, Umbauten und Renovierungen begrenzen können. Doch die Stimmberechtigten lehnen auch dies ab.
Stimmvolk bevorzugte Gegenvorschläge
Dafür finden die Gegenvorschläge zu zwei Initiativen Anklang: Der Gegenvorschlag zur Wohnungsinitiative wird mit knapp 58 Prozent angenommen, zum Gegenvorschlag zur Wohnschutzinitiative sagen gut 54 Prozent Ja. AL-Kantonsrätin Gianna Berger sagt: «Jetzt ist es wichtig, dass diese Gegenvorschläge schlau und wirkungsvoll ausgearbeitet werden.» Da stünden nun die bürgerlichen Parteien in der Pflicht.
Mutterschaftsvertretung Kantonsrat
Kanton Zürich: Verfassung des Kantons Zürich (Vertretung von Kantonsratsmitgliedern)
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JA
322'004 Stimmen
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NEIN
180'398 Stimmen
Volksinitiative «Stopp Prämien-Schock»
Kanton Zürich: Volksinitiative «für eine automatische Entlastung bei den Krankenkassenprämien»
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JA
274'136 Stimmen
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NEIN
241'665 Stimmen