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Atomausstiegs-Initiative Souverän wird über Atomausstieg befinden

Die im November 2012 eingereichte «Atomausstieg-Initiative» ist formell zustande gekommen. Von den 108'227 eingereichten Unterschriften sind deren 107'533 gültig, wie die Bundeskanzlei mitteilte.

AKW Gösgen mit weisser Dampfwolke
Legende: Das Kernkraftwerk Gösgen wurde 1979 in Betrieb genommen und müsste gemäss Initiative 2024 abgeschaltet werden. keystone/archiv

Die Initiative «für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)» war als Reaktion auf die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima im März 2011 von den Grünen und weiteren Organisationen auf die Beine gestellt worden.

Kompletter Ausstieg wäre 2029

Im Volksbegehren werden maximale Laufzeiten für alle AKW in der Schweiz und ein Verbot neuer AKW festgeschrieben. Das AKW Beznau sollte demnach ein Jahr nach Annahme der Initiative ausser Betrieb genommen werden. Für die übrigen Reaktoren legt das Begehren die Laufzeit auf 45 Jahre fest.

Der Ausstieg wäre damit 2029 geschafft. Den Grünen dient die Initiative auch als Druckmittel, zumal in der Energiestrategie des Bundesrats kein verbindlicher Termin zu finden ist.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rafael Sergi, Luzern
    Ich bin sehr dafür die Atomkraftwerke durch saubere Energieformen zu ersetzen. Es gibt genügende. Die Radioaktivität stellt für mich noch ein Unlösbares Problem dar woran ich unter hochdurck arbeite, dies zu lösen. Die Aufmerksamkeit ist den unerwarteten Notabschaltungen zu richten die nicht ganz ungewolt waren. Die Atomkraftwerke sind eine tickende Zeitbombe, vom Entsorgungsproblem ganzuschweigen.
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