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Bild eines Veloweges mit der schattigen Silhouette eines Velofahrers
Legende: Geht es nach der Velo-Initiative, sollen die Velowege ausgebaut werden. Keystone
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Gegenentwurf Velo-Initiative Weg frei für die Velo-Initiative

Die Volksinitiative «Zur Förderung der Velo-, Fuss- und Wanderwege» hat die nötige Zahl der notwendigen Unterschriften bereits nach einem halben Jahr zusammen. Geht es nach der Initiative, sollen Velowege denselben Status erhalten wie Fuss- und Wanderwege.

Die Gesundheit der Bevölkerung verbessern, den CO2-Ausstoss senken und dabei öffentliche Gelder sparen: Das wäre nach Ansicht der Organisationen der Velo-Initiative möglich, wenn Velofahren konsequent gefördert würde. Am Dienstag wurde das Volksbegehren bei der Bundeskanzlei eingereicht.

Unterschriften waren rasch gesammelt

Die Initianten hätten eigentlich bis am 3. September 2016 Zeit gehabt, die nötigen Unterschriften zu sammeln. Ihr Anliegen kam bei der Bevölkerung aber so gut an, dass die Unterschriften innert eines halben Jahres zusammenkamen. Insgesamt haben 105'000 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger das Volksbegehren unterzeichnet, wie die Initianten in einer Mitteilung schreiben.

Bundesrat, Parlament und den Stimmberechtigten biete sich nun die Chance, das Velo auf nationaler Ebene zu fördern. «Das Potenzial des Velos ist noch lange nicht ausgeschöpft», wird Franz Gallati, Präsident von Swiss Cycling in der Mitteilung zitiert.

Velowege fördern wie Fuss- und Wanderwege

Die Volksinitiative «Zur Förderung der Velo-, Fuss- und Wanderwege» (Velo-Initiative) stammt von Pro Velo, dem Dachverband für die Interessen der Velofahrer. Mit dem Volksbegehren will Pro Velo erreichen, dass mehr Velowege erstellt und betrieben werden. Dafür soll eine Verfassungsgrundlage geschaffen werden.

Eine solche gibt es mit Artikel 88 in der Bundesverfassung bereits für Fuss- und Wanderwege. Dieser Artikel soll nun ergänzt werden. Der Bund soll nicht mehr nur Grundsätze über Fuss- und Wanderwegnetze festlegen, sondern auch Grundsätze über Netze für den Alltags- und Freizeit-Veloverkehr.

Weiter soll in der Verfassung verankert werden, dass der Bund Massnahmen der Kantone und Dritter für solche Netze fördert und koordiniert. Dabei soll er die Zuständigkeit der Kantone wahren. Heute steht in der Verfassung eine «Kann»-Formulierung.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Zurbuchen  (drpesche)
    Übrigens sind "Wanderwege" keine Strassen-Kategorie auf der Sie Velos allgemein verbieten könnten, H.R. Leu-Sarasin. Viele Wanderwege führen über Feld-, Forst- oder Bergsträsschen, die sogar für Autos offen sind. Natürlich sollte man gewisse Abschnitte des Wanderweg-Netzes für Fahrräder sperren können, aber auf einem grossen Teil ist ein Nebeneinander durchaus problemlos möglich.
  • Kommentar von Werner Aeschlimann  (wernz)
    Was soll das Gejammer meiner radelnden Kollegen? Wir brauchen doch keine breiteren Wege. Ich brauche 50cm in der Breite, mehr macht doch keinen Spass! Da die rauchenden, stehenden, sich von einer Tonne Stahl fortbewegenden Kollegen in den Fahrgast"zellen" wollen doch wennschon emotional bewegt sein. Los Vollgas, Jungs und Mädels von der Radfraktion, ausbremsen ist angesagt! Und geniesst den Wutbürger im fetten Schlitten weiterhin! Gruss an die Sonnenbrillen.
    1. Antwort von roland goetschi  (pandabiss)
      Ich sehe schon Sie nehmen den Verkehr (Auto/Velo) sehr sportlich. Sehe kein Problem damit. Allerdings geht es auch um die mangelhafte Sicherheit, die es zu verbessern gilt.
  • Kommentar von Felix Bosshardt  (fbosshardt)
    Bedeutet das auch, dass die E-Bikes endlich auf die Strasse müssen? Mir graut es jeweils ab diesen "Rasern" auf den Radwegen. Wer etwas für dieUmwelt und die Gesundheit tun will, der soll bitte Treten. Alles was einen Antrieb hat gehört meines Erachtens auf die Strasse. Gefördert werden soll das Radfahren.