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Alain Berset für Präimplantations-Diagnostik
Aus Tagesschau vom 11.04.2016.
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Fortpflanzungsgesetz Berset plädiert für Ja zur Präimplantationsdiagnostik

Am 5. Juni entscheidet das Stimmvolk, ob im Reagenzglas erzeugte Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib untersucht werden dürfen. Bundesrat Alain Berset hat vor den Medien für ein Ja plädiert. Die Voraussetzungen seien streng, betonte er.

Mit der Präimplantationsdiagnostik (PID) hat sich das Stimmvolk schon letztes Jahr befasst. Es stimmte einer Verfassungsänderung zu, welche die Voraussetzung dafür schafft. Nun geht es um die Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes. Heute verbietet dieses die PID. Einen gewichtigen Befürworter hat PID nun mit Bundesrat Alain Berset.

Der Bundesrat und das Parlament wollen das Verbot nun aufheben. Der Bundesrat wollte die PID ursprünglich nur jenen Paaren erlauben, die Träger schwerer Erbkrankheiten sind. Das Parlament ging jedoch weiter: Die PID soll auch jenen Paaren offen stehen, die ohne künstliche Befruchtung keine Kinder bekommen können. Bei diesen Paaren können die Embryonen auf bestimmte genetische Eigenschaften hin untersucht werden, etwa auf Chromosomenanomalien.

Diese Erweiterung sei aus Sicht des Bundesrates «absolut akzeptabel», sagte Berset vor den Medien. Alle weitergehenden Anwendungen der PID blieben verboten, betonte er. So dürften auch in Zukunft kein Embryonen aufgrund ihres Geschlechts oder anderer Körpermerkmale wie der Augenfarbe ausgewählt werden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Arni  (Arnise)
    Ich möcht nicht eine Seele missen, die ich kenne und bedürftig, betagt oder gar behindert ist.
    1. Antwort von Oliver Schaub  (Oliver Schaub)
      Da bin ich voll und ganz bei Ihnen, Frau Arni. Aber trotzdem wünschen Sie es doch keinem Neugeborenen, oder?
  • Kommentar von Felice Limacher  (Felimas)
    Das ist gleichbedeutend wie einer der ersten Schritte zur Zucht der Spezie "Homo sapiens sapiens" (Wobei das zweite "sapiens" in der Bezeichnung auch Ausdruck unserer lächerlichen Überheblichkeit ist).
    1. Antwort von Oliver Schaub  (Oliver Schaub)
      Das stimmt... aber nur wenn man immer vom "schlimmstmöglichen" Szenario ausgeht. Ich sehe das lieber als den ersten Schritt in eine Zukunft mit weniger Kranken und weniger Bedürftigen Menschen. OK, das ist dann halt das "bestmögliche" Szenario und wahrscheinlich ziemlich naiv gedacht. Aber ich habe ehrlich langsam genug vom ewigen Pessimismus.