Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

1:12-Initiative Juso beamen 1:12-Werbeslogans an UBS-Fassade

Der Abstimmungskampf um die 1:12-Initiative geht in die entscheidende Phase: Die Jungsozialisten (Juso) lassen nichts unversucht, um ihr Anliegen zum Erfolg zu bringen.

«Die 1:12-Initiative bekämpft die Selbstbereicherung, die hinter der Fassade der UBS stattfindet», liess sich Juso-Präsident David Roth in einem Communiqué zitieren. Mit der Aktion könnten wieder die eigentlichen Probleme ins Scheinwerferlicht gestellt werden, hiess es weiter.

«Fertig abgezockt!»

Mit Slogans wie «Fertig abgezockt!» oder schlicht «1:12 ja!» machte die Jungpartei Werbung in eigener Sache, wie auf Bildern auf der Juso-Website zu sehen war.

Auch ein Foto von Ex-UBS-Chef Marcel Ospel wurde an die Fassade projiziert – mit der Überschrift «Lohnspanne 1:424». Von der UBS war keine Stellungnahme erhältlich.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

38 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ernst Jacob , Moeriken
    Es ist nicht nur 'Neid der Besitzlosen', echte Frustration spielt zweifelsfrei mit, Ungeheuerlichkeiten wie die 1:12 Initiative als mögliche Antwort auf das Problem zu wählen. Aber 'Bestehendes' zu regulieren, statt 'Bestehendes' zu ändern, kann nur kontraproduktiv enden, wir verunmöglichen es so auch Erfindern und Genie's, die eventuellen Früchte ihrer Arbeit zu ernten, wir zwingen die 'Intelligenz' unseres Landes im Erfolgsfall dazu, auszuwandern. Lösungen gibt's, man müsste sie aber wollen.
    1. Antwort von A.Käser , Zürich
      @E.Jacob/Auch ein"Genie"(wie Sie es nennen)ist Teil von einem Ganzen.Es steht in wechselseitiger Abhängigkeit zum Ganzen.Zudem wäre ohne das Ganze,ein Genie gar nicht erkennbar,nicht relevant und nicht von Nöten.Die Wertschätzung und Einordnung eines"genialen Geistes"ist subjektiv.Hängt somit von Bewertungskriterien ab(zeitlichen).Wieso soll Bestehendes zu ändern,kontraproduktiv sein?Alles ist Wandel.Das Geld selbst war einst Wandel.Wie wir damit umgehen,ist auch dem Wandel unterworfen.
    2. Antwort von A.Käser , Zürich
      Jedes Genie baut auf einem Fundament,auf welchem schon ein anderes Genie gebaut hat.Zudem gibt es unendlich viel geniales Wissen,das weder erkannt noch akzeptiert wurde.Auch gibt es geniales Wissen das verdrängt und dadurch vergessen wurde.Genialität braucht einen Nährboden auf welcher sie wachsen und erkannt werden kann.Wie Pilze.Aber nicht jede Genialität ist auch geniessbar.Ebenfalls wie bei den Pilzen.Und es gibt sogar Genialität die Haluzinogen wirkt.Zur Verwirrung mancher Geister führt.
    3. Antwort von Ernst Jacob , Moeriken
      Herr Käser: Sollten Sie gestern den SRF Beitrag 'Singapur, die asiatische Schweiz', gesehen haben, haben Sie sicher gemerkt, was in Asien überhaupt so abgeht. In einer Zeit, wo ganze Erdteile sich daran machen, die Zukunft zu gestalten, machen wir uns daran, das ehemalige Erfolgsmodell Schweiz zurückzubauen bzw. staatlich abzuwürgen. Das ist Kommunismus in Reinkultur, unser Staat wird, Stück für Stück, zum allumfassenden Diktator. Die Zukunft wird die Schweiz dafür hart betrafen, glauben sie mir
    4. Antwort von A.Käser , Zürich
      @E.Jacob/Hinter Ihren Worten blitzt die Angst hervor.Angst ist kein guter Berater.Egal wo auf der Welt.Überall wird mit Wasser gekocht.Was wurde alles über die kommende Erfolgsnation Japan gesagt und geschrieben.Wie auch immer,wo viel Licht ist,ist viel Schatten,wo viel Glanz,viel Elend.Die Leitlinie für ein Leben in unserem Land sollte doch sei,dass möglichst viele Menschen ein menschenwürdiges Dasein führen können.Gegenwärtig zeigt die Entwicklung in die entgegen gesetzte Richtung.Leider!
  • Kommentar von R.käser , Zürich
    Die "guten" Leute bei den Zockerfirmen haben es immer noch nicht begriffen! Die sind nur gut im Zocken, tragen keine Verantwortung und unterwcheiden sich nur darin, dass sie skrupelos und endlos frecher sind als andere Es erstaunt mich bei UBS oder CS GV's, dass die Aktionäre diesen Beschiss ihrer Dividende durchwinken. 1:12 macht die Schweiz zu einem sicheren Platz für Anleger. Viele Firman werden von Ihren Aktionären gezwungen in die Schweiz umzusiedeln was uns neu seriös bezahlte Arbeit gibt.
  • Kommentar von Harald Girschweiler , 9500 Wil SG
    Vom Staat festgelegte Gehalts-Ordnung gibt es sonst nicht in der Welt. Für den Wirtschaftsstandort u. die Signale die dabei ausgesendet werden ist es höchst schädlich u. niemand weiss welche Schlüsse und Konsequenzen die Konzerne daraus ziehen. Ich denke, dass es sich dann viele Unternehmen 2 x überlegen die CH als Standort ins Auge zu fassen. Es auch mehr CH-Arbeitslose geben, da diese ja auf hohen Löhnen bestehen. Die Ausl. arbeiten billiger und somit nivelieren sich TOP-Einkommen nach unten.
    1. Antwort von A.Käser , Zürich
      H.Girschweiler/Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!Wenn es sich etwelche Unternehmen 2x überlegen,welchen Standort sie wählen sollen,so kann das der Bevölkerung nur recht sein.Zieht auch weniger neue Arbeitskräfte nach.Manchmal hilft auch eine Gesund-Schrumpfung.Wie beim Übergewicht.Beide Seiten bergen Risiken in sich.Sowohl ein exponentielles Wachstum wie auch ein"Herunterfahren"desselben.Hier geht es darum Grenzen zu setzen.Das was von der"abzockender Lobby"selbst ständig gepredigt wird.
    2. Antwort von A.Käser , Zürich
      @H.Girschweiler/Gibt es irgendwo auf der Welt eine Direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild?Wieso nur müssen wir jeden Aspekt unseres Seins mit der ganzen Welt vergleichen?Wenn z.B.in anderen Ländern der Welt(Pakistan,Indien,Asiatische Staaten,Südamerika,Afrika)von Ausbeutung,Sklaventum,Armut und Elend die Rede ist,gehen wir auch nicht hin und reklamieren diese Zustände.Sinn und Zeck einer Demokratie ist,für alle mehr Gerechtigkeit/Gleichwertigkeit zu erlangen.Einigen ein grosser Dorn im Auge!
    3. Antwort von A. Stahel , Kt. Zürich
      @Käser: Den guten Willen spreche ich - und wohl viele andere Gegner auch - dieser Initiative überhaupt nicht ab. Klar haben zweistellige Millionensaläre und -boni nichts mehr mit der realen Welt zu tun. Aber dass man über die Konsequenzen dieser Initiative offenbar nicht einmal nachdenkt, spricht entschieden gegen die Initianten. Entweder war das ein Schnellschluss, bei dem man für alles andere blind war, oder es ist Absicht, man rechnet mit der Ablehnung und betreibt puren Populismus.
    4. Antwort von Ernst Jacob , Moeriken
      Gerechtigkeit + Gleichwertigkeit - Gerechtigkeit ist, dass man das kriegt, was man 'verdient', Gleichwertig ist aber nur, wer/was auch gleichwertig ist. Wenn ich einen Kreuzschlitz-Schraubenzieher brauche, kann ich zwar die gleiche Arbeit vielleicht auch mit einem flachen Schraubenzieher tun, der reinpasst, das Resultat davon wird aber sein, des mein Werkzeug am Arsch und der Schraubenkopf beschädigt ist. Nur Klon's wären gleichwertig, wir aber sind Menschen, und Jede|r etwas anders. Naturgesetz
    5. Antwort von A.Käser , Zürich
      @E.Jacob/Ohne den Einen gäbe es den Anderen nicht.Auch das ist ein Naturgesetz.Wer masst sich nun an,einem von uns einen WERT zuzumessen?"Du denkst Du hast den Thron bestiegen,aber Du stehst vor der Tür.Du hast keine Macht über Deine eigenen Gefühle,wie kannst Du dann regieren über gut und böse?"(RUMI 1207-1273).Die einzige Frage lautet steht's gleich.Was sollen wir tun,damit sich mehr(wahre)Liebe entfalten kann?Gerechtigkeit,Gleichwertigkeit,Wertschätzung eines JEDEN tragen dazu bei.
    6. Antwort von Harald Girschweiler , 9500 Wil SG
      @A. Käser: Offenbar können Sie nicht garantieren, dass bei einer Annahme der Initiative sich keine negativen Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort CH ergeben. Somit werde ich diese Initiative ablehnen.
    7. Antwort von A.Käser , Zürich
      @H.Girschweiler/Können Sie garantieren,dass bei Beibehaltung des IST-ZUSTANDES auf die Dauer KEINE negativen Auswirkungen spürbar sein werden?Entscheiden sollen Alle so,dass sie es mit ihrem Gewissen in Einklang bringen können.Es gibt weder eindeutig Richtig noch Falsch.Jede Sichtweise ist individuell geprägt,hat ihre Berechtigung.Um zu"erkennen"wird gelebt.Die Begrenzung durch Materie und Zeit erlaubt dem Geist seiner bewusst zu werden.Wie es so schön heisst:"Nachher sind alle gescheiter."
    8. Antwort von A.Käser , Zürich
      H.Girschweiler/Genau aus diesem Grund erachte ich die direkte Demokratie als wertvoll.Sie lässt den Einzelnen erfahren,dass er mit seinen Mitmenschen liiert ist.Dadurch wird ihm bewusst,dass er Verantwortung nicht delegieren kann,sondern sie selbst mitträgt.Eine Mehrheit Seinesgleichen trägt zu seinem individuellen Schicksal bei.Will heissen,dass sowohl die positiven wie die negativen Auswirkungen von Entscheidungen mit verantwortet werden.Regt das Denken an und fördert Solidarität.