Berns Stimmvolk bewilligt Kredit für Schulhaus Kirchenfeld

In der Stadt Bern stimmen die Stimmberechtigten für die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Kirchenfeld. Der Baukredit ist happig, doch das Gebäude ist schützenswert. Auch zur Zonenplanänderung im Tiefenauquartier sagt das Stimmvolk Ja.

Sanierung Kirchenfeld-Schulhaus Auf / Zuklappen

Stadt Bern: Gesamtsanierung und Erweiterung Volksschule Kirchenfeld: Baukredit

JA-Stimmen absolut: (25'738 Stimmen)
NEIN-Stimmen absolut: (10'734 Stimmen)
JA-Stimmen relativ: 70.6%
NEIN-Stimmen relativ: 29.4%

Zonenplan Reichenbachstrasse Auf / Zuklappen

Stadt Bern: Zonenplan Reichenbachstrasse 118

JA-Stimmen absolut: (28'785 Stimmen)
NEIN-Stimmen absolut: (7'225 Stimmen)
JA-Stimmen relativ: 79.9%
NEIN-Stimmen relativ: 20.1%

Die Berner Stimmberechtigten sagen mit 70,6 Prozent Ja zum Baukredit von fast 46 Millionen Franken für die Sanierung und den Ausbau des Schulhauses. Dadurch entstehe ein «qualitativ hochwertiger Schulraum», welcher aufgrund der steigenden Schülerzahlen nötig sei. Die Gegner im Stadtparlament kritisierten, dass die Kosten viel zu hoch seien. Zudem sei insbesondere störend, dass die vor Kurzem sanierte Turnhalle durch einen Neubau ersetzt werde.

Die Volksschule Kirchenfeld im gleichnamigen Quartier südlich der Altstadt muss saniert und erweitert werden. Vor allem das Innere des schützenswerten Schulgebäudes ist in einem schlechten Zustand, heisst es in der Botschaft zur Abstimmung. Gleichzeitig brauche es aufgrund der steigenden Schülerzahlen zusätzlichen Schulraum.

Mit fast 80 Prozent bewilligen die Stimmberechtigten auch die Zonenplanänderung im Tiefenauquartier im Norden der Stadt Bern. Geplant ist der Bau von bis zu 120 Wohnungen. Die Gegner befürchteten zu viele Auflagen für einen Neubau, was mögliche Investoren abschrecken könnte. Die Stimmbeteiligung lag bei 47,1 Prozent.

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