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Abstimmungen BL Wie weiter mit der Rheinstrasse Pratteln-Liestal?

Jahrelang staute sich der Verkehr auf der Rheinstrasse zwischen Pratteln und Liestal. Seit die Umfahrung A22 offen ist, ist damit aber vorbei. Ende November entscheiden die Baselbieter Stimmbürgerinnen und Stimmbürger jetzt, ob die Rheinstrasse aus-, um- oder zurückgebaut werden soll.

Rheinstrasse mit ein paar wenigen Autos.
Legende: Seit die Umfahrungsstrasse A22 offen ist, rollt kaum mehr Transitverkehr über die Rheinstrasse. SRF

Den Autofahrerinnen und -fahren bot sich auf der Rheinstrasse jahrelang dasselbe Bild: Stau am Morgen; Stau am Feierabend. Seit drei Jahren ist es damit aber vorbei. Seither ist die Umfahrungsstrasse A22 offen und es rollt kaum noch Transitverkehr über die Rheinstrasse.

Am Abstimmungswochenende Ende November geht es um die Frage, was mit der Rheinstrasse passieren soll:

  • Eine Initiative aus Gewerbekreisen möchte, dass die Rheinstrasse auf drei Spuren ausgebaut wird. Die dritte Fahrspur soll zum Beispiel bei einem Unfall auf der A22 innerhalb einer halben Stunde in Betrieb genommen werden können. Kosten: 59 Millionen Franken.
  • Der Gegenvorschlag, den das Parlament und die Regierung bevorzugen, will die Rheinstrasse auch auf drei Spuren umbauen. Die dritte Fahrspur soll aber bloss innerhalb von ein paar Tagen in Betrieb genommen werden können. Kosten: 43 Millionen Franken.
  • Ursprünglich vogesehen ist, dass die Rheinstrasse nach der Eröffnung der Umfahrungsstrasse auf zwei Spuren zurückgebaut wird. Das wurde von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern mit der Abstimmung über die A22 gutgeheissen. Kosten: 39 Millionen Franken.

Abgestimmt wird aber nur über die Initiative und den Gegenvorschlag. Für die Variante Rückbau können sich die Baselbieter Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Abstimmungswochenende Ende November nur indirekt aussprechen. Die Kosten der drei Varianten sind umstritten. Die Baselbieter Regierung selbst betont, ihre Kostenschätzung für die Initiative und den Gegenvorschlag habe eine Genauigkeit von Plus-Minus 40 Prozent.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)

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2 Kommentare

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  • Kommentar von frank nüller (frankysrf)
    der entscheidende zusatz zum satz "Für die Variante Rückbau können sich die Baselbieter Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Abstimmungswochenende Ende November nur indirekt aussprechen" fehlt im artikel: indem intitiative und gegenvorschlag abgelehnt werden...
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    "Die Baselbieter Regierung selbst betont, ihre Kostenschätzung für die Initiative und den Gegenvorschlag habe eine Genauigkeit von Plus-Minus 40 Prozent." Ist das nicht ein Druckfehler? Ansonsten weiss ich nicht ganz, ob die Baselbieter Regierungsmitglieder und Gewerbetreibende(!) sich privat Offerten "plus-minus 40%" abspeisen lassen..... "Du meine Offerte für die neuen Fenster war 10'000, kostet jetzt halt 14'000, ist ja kein Problem gell".
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