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Vorlagen im Kanton Graubünden Ein klares Nein zu den Schul-Initiativen

Die Bündner Stimmberechtigten entscheiden gleich über zwei Initiativen zur Bildung.

Volksinitiative «Mitsprache bei den Lehrplänen»

Kanton Graubünden: Initiative «Gute Schule – Mitsprache bei den Lehrplänen»

  • JA

    23.7%

    13'322 Stimmen

  • NEIN

    76.3%

    42'973 Stimmen

Volksinitiative «Mitsprache bei wichtigen Bildungsfragen»

Kanton Graubünden: Volksinitiative «Gute Schule – Mitsprache bei wichtigen Bildungsfragen»

  • JA

    25.3%

    14'271 Stimmen

  • NEIN

    74.7%

    42'114 Stimmen

Die Bündnerinnen und Bündner erteilen der Doppel-Initiative «Gute Schule Graubünden» eine klare Abfuhr. Beide Initiativen werden mit rund 75 Prozent der Stimmen abgelehnt. Als einzige Gemeinde stimmt Conters im Prättigau dem Anliegen zu.

Die Befürworter geben sich in einer ersten Reaktion nicht allzu enttäuscht. Mit-Initiantin Marlies Klesse ist froh über die Ja-Stimmen, auch wenn es wenige waren: «Ein Viertel der Bevölkerung steht hinter uns. Das sind wichtige Stimmen.» Wichtig seien diese Stimmen im Hinblick auf die Zukunft, man wolle sich weiter für die eigenen Überzeugungen einsetzen.

Zwei Vorlagen, ein Ziel

Die Verfassungsinitiative «Gute Schule Graubünden - Mitsprache bei wichtigen Bildungsfragen» will Änderungen im Bildungswesen vom Grossen Rat beschliessen lassen und diese Beschlüsse dem fakultativen Referendum unterstellen. Regierung und Kantonsparlament empfehlen die Initiative zur Ablehnung. «Systemfremd» sei das Begehren, es setze Bildungsfragen dem «politischen Hickhack» aus, wurde argumentiert.

Die Gesetzesinitiative «Gute Schule Graubünden - Mitsprache bei Lehrplänen» richtet sich gegen die Einführung des Lehrplans 21, der in Graubünden ab dem Schuljahr 2018/19 Einzug in die Schulstuben hält. Auch diese Initiative lehnen Regierung und Kantonsparlament ab. In acht Kantonen wurde bisher über den Lehrplan 21 abgestimmt. Die entsprechenden Initiativen gegen die Einführung wurden allesamt verworfen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    UNd weiter gehts mit dem "Bildungs-Wirrwarr" - den unsinnigen, komplizierten, teuren "Kantönligeistsystemen" - jedem Kantönli - jeder Stadt - jeder Gemeinde - deren eigener "Bildungs-Unsinn"!! Gerade im Bildungs-Wesen, würde ein gesamtschweizerisches "Grund-Bildungs-System", mit der Möglichkeit jeder Sprachregion, darauf aufzubauen, effektiv Sinn machen, da vereinfachend für Lehrpersonen und SchülerInnen (Orts-Kantons-Wechsel) und Kostensparend für die SteuerzahlerInnen!!
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