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Abstimmungen NW Zankapfel Frühfranzösisch an Nidwaldner Primarschulen

Nur noch eine Fremdsprache sollen die Nidwaldner Schulkinder künftig in der Primarschule lernen. Dies fordert die SVP mit einer Initiative, die am 8. März an die Urne kommt. Welche das sein soll, lässt die Initiative offen.

Legende: Video Frühfranzösisch in der Primarschule abspielen. Laufzeit 3:40 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 20.02.2015.

Viele Kinder seien mit zwei Fremdsprachen an der Primarschule überfordert, so die Initianten. Deshalb solle man eine Fremdsprache streichen. Die Nidwaldner Regierung unterstützt dieses Anliegen. Sie geht aber noch einen Schritt weiter und legt fest, welche Fremdsprache sie bei einem «Ja» vollständig an die Oberstufe schieben würde: Es wäre das Französich.

Sonderzug für Nidwalden?

Diese Haltung hat Bildungspolitikerinnen und -politiker, Erziehungswissenschafterinnen und Lehrer beidseits des Röstigrabens auf den Plan gerufen. Die einen beklatschen diese Haltung als mutig und visionär, andere sehen den nationalen Zusammenhalt gefährdet.

Auch im Kanton Nidwalden gibt es unterschiedliche Meinungen zum Thema. Viele Gegner der Initiative stellen sich nicht inhaltlich dagegen. Sie machen sich aber dafür stark, dass Nidwalden nicht eine isolierte Lösung anstrebe, sondern diese zumindest mit den anderen Zentralschweizer Kantonen koordiniere.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Nicht schon wieder gegen die SVP, sondern für unsere Kinder. Deshalb ein JA am 8. März in die Urne legen - ein JA für ein perfektes Deutsch und für das Französisch ab der 5. oder 6. Klasse. Ihr Linken und Grünen, denkt doch auch an unsere fremdsprachigen Migrantenkinder, die mit zwei, nein mit DREI Fremdsprachen überfordert wären. Das Beherrschen der eigenen Muttersprache erleichtert das Lernen einer Fremdsprache.
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    1. Antwort von J.B. Chardin, Basel
      Aber Frau Zelger, es ist doch allgemein bekannt, dass der Erwerb einer Fremdsprache der Förderung der eigenen Muttersprache nur dienlich ist - und dann ist es eben auch noch wissenschaftlich wasserfest erwiesen, dass in den jungen Jahren die Möglichkeiten zum Spracherwerb besonders hoch sind - weshalb dann den Spacherwerb auf den Nimmerleinstag hinausschieben. Als Musikern wissen Sie ja eigentlich darüber bestens Bescheid... sind denn Sprache und Musik in der frühkindlichen Erziehung essentiell!
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Jawohl, eine Fremdsprache in der Primarschule genügt vollkommen. Und zwar soll es eine Landessprache sein. Weshalb eine Fremdsprache? Die Kinder sollen zuerst richtig Deutsch lernen. Es ist erschreckend, wie auch bei Erwachsene ein gravierender Mangel an Grammatik- und Orthografiekenntnis festzustellen ist. Wenn die deutsche Sprache einigermassen gefestigt ist, soll in der 5. oder 6. Klasse mit der Fremdsprache begonnen werden.
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  • Kommentar von Hans Valer, Luzein
    Naja, "aufmachen" heißt "offnen". Das Balkandeutsch scheint schon bis zu den Lehrbeauftragten durchgesickert zu sein.
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