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Legende: Audio Fakten und Einschätzungen von SRF-Redaktorin Karin Portmann abspielen. Laufzeit 04:42 Minuten.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 10.02.2019.
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Initiative des Bauernverbands Urner heissen Grossraubtier-Initiative gut

Mit der Initiative des Bauernverbands soll künftig der Bestand an Grossraubtieren reguliert werden können.

Die Stimmberechtigten hiessen die vom Bauernverband lancierte Verfassungsinitiative mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 70,2 Prozent (6061 zu 2570 Stimmen) gut. Die Stimmbeteiligung betrug 33,6 Prozent.

Regulierung von Grossraubtieren

Kanton Uri: Volksinitiative «Zur Regulierung von Grossraubtieren im Kanton Uri»

  • JA

    70.2%

    6'061 Stimmen

  • NEIN

    29.8%

    2'570 Stimmen

Mit dem Beschluss der Stimmberechtigten erhält der Kanton die Verfassungskompetenz, Vorschriften zum Schutz vor Grossraubtieren und zur Bestandesregulierung zu erlassen.

In der Praxis ist damit aber keine Änderung zu erwarten, weil die Forderungen der Initiative weitgehend in der geltenden Gesetzgebung erfüllt sind und weil die Kantone keinen Spielraum für eine eigene Grossraubtierpolitik haben.

Landrat wollte «ein Zeichen setzen»

Die Kantonsregierung schlug deswegen vor, die Forderungen mit einer Standesinitiative im Bundeshaus zu deponieren. Der Landrat sprach sich aber gegen einen Gegenvorschlag und für die Volksinitiative aus. Er wollte damit im Hinblick auf eine sich abzeichnende Reform der eidgenössischen Jagdgesetzgebung ein Zeichen setzen.

Legende: Video SRF-Korrespondent Reto Holzgang: «Es ist eine Protest-Initiative» abspielen. Laufzeit 03:23 Minuten.
Aus News-Clip vom 10.02.2019.

Im Kanton Uri hat die Sicherheitsdirektion bis jetzt zweimal einen Wolf nach Angriffen auf Schafherden zum Abschuss frei gegeben. Im Jahr 2015 war die Jagd erfolglos. Im Jahr 2016 wurde der zum Abschuss freigegebene Wolf im Gebiet Surenen erlegt.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von tom rosen  (tom rosen)
    Die Walliser und Bündner wollen sich nicht mehr in ihre Baupolitik reinreden lassen, die Urner haben ebenso die Nase voll von der Föderationsbefreiten Bevormundung. Ein guter Tag für die Schweiz. Nicht, dass hemmungslose Zersiedelung oder ebensolches Abschiessen von Widtieren erstrebenswert wäre - aber es ist gut, dass die Betroffenen klare Zeichen setzen. Und ich hoffe, dass die städtische "Mehrheit" es nicht auf die Spitze treibt. Das hat die Schweiz nicht verdient.
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    1. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      Dann sollten sich die Bergkantone vielleicht überlegen, es selber nicht zu sehr auf die Spitze zu treiben. Bundesrecht gilt für alle und demokratische Beschlüsse sind demokratische Beschlüsse. Immerhin sind ausgerechnet Wallis, Uri und Graubünden jene Kantone, die die höchsten pro Kopf Beiträge aus dem Finanzausgleich bekommen. Von den Städtischen Kantonen Zürich, Genf, Basel und Zug, nota bene.
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  • Kommentar von Kurt Anliker  (Schafhirt)
    Dass jetzt die Stimmbeteiligung plötzlich mit den Nein-Stimmen übereinstimmt, macht mich schon etwas stutzig?
    Einverstanden, das interessiert in der grossen WWW kein Schwein.
    Aber was darf man denn noch glauben?
    Man muss ja nur die Kommentare anschauen, da ist jeder der Meinung, seine Behauptung sei die Richtige.
    Ergo muss ich grundsätzlich anzweifeln, was geschrieben wird, auch wenn es von SRF stammt.
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    1. Antwort von SRF News (SRF)
      Guten Abend
      Sie haben selbstverständlich recht, uns ist leider ein Fehler unterlaufen. Die Stimmbeteiligung liegt bei mehr als 33 Prozent (oben korrigiert).
      Besten Dank für das aufmerksame Lesen!
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  • Kommentar von Hanspeter Müller  (HPMüller)
    Vielleicht sollte man mal eine Zusammenstellung machen wie viele Schafe jährlich von Hunden gerissen oder in den Tod getrieben werden und wie viele Gemsen wegen Variantenskifahrern verenden. Und dann wird man nach Urner Logik wohl einige Hunde abschiessen müssen. Hunde von wandernden Feriengästen und Hunde von ansässigen Urnern...
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