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Asylgesetz «Die Medien sind schuld»

Die SVP sucht nach dem Nein zum Referendum den Fehler bei den anderen. Die Befürworter wollen nun schnell zur Umsetzung.

Legende: Video Gehässiges Roundtable zur Asyl-Revision abspielen. Laufzeit 15:30 Minuten.
Aus SRF News vom 05.06.2016.

Referendums-Befürworter

  • Albert Rösti, SVP-Präsident

    Albert Rösti hofft auf eine bürgerliche Mehrheit für Grenzkontrollen: «Im Abstimmungskampf haben auch die Befürworter des Asylgesetzes immer gesagt, dass schnellere Verfahren allein nicht reichen.» Mit heutigen Abstimmung habe das Volk auch Ja zum Dublin-Abkommen gesagt. Und mit diesem habe die Schweiz auch das Recht, illegale Einwanderer zurückzuweisen.

  • Thomas Aeschi, SVP-Vizepräsident

    Nationalrat Thomas Aeschi bestreitet, dass sich seine Partei im Abstimmungskampf kaum engagiert habe. «Die falschen Argumente der Bundesverwaltung scheinen das Volk überzeugt zu haben.» Das liege letztlich an den Medien: «Die Mehrheit der Medien war für das Gesetz und nicht wie wir dagegen.»

  • Felix Müri, SVP-Nationalrat

    «Man hat nur den Trichter nach oben aufgezeigt: Wie man schnellere Verfahren macht. Jedoch nicht den Trichter nach unten: Wie schnell der Vollzug umgesetzt wird. Doch dies ist ein wichtiger Bestandteil, der uns fehlt, konkret: Wie viele werden jeden Monat zurückgewiesen? Wie viele werden hier behalten?»

Referendums-Gegner

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Müller (Confoederatio)
    Vielleicht sollten die SVP-Vertreter auch nur mal einsehen, dass sie haushoch verloren haben mit ihren völlig überissenen und unnötigen Referenden. Sie stehen nicht für den Volkswillen.
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  • Kommentar von Kurt Meier (Kurt3)
    Hans Haller , nicht mehr lange , dann werden die MSM auch in der Schweiz nach Pegina - Manier " Lügenpresse genannt werden .
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  • Kommentar von F. Alex (anti-cliché)
    "SVP sagt: Die Medien sind schuld". Tja, wie damals im Kindergarten: "Die andere sind immer tschuld - ich nöd".
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    1. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      F. Alex Arth-Goldau in diesen "Kindergarten", können Sie vielleicht unterschiedliche Parteiexponenten stecken, die SVP wird ja schon seit Jahren für vieles Beschuldigt,weil man vielleicht nicht genau hinhören will, was eigentlich der Inhalt ist.Leider sind sich viele heute selber am nächsten und dadurch werden keine Probleme gelöst,sondern sie werden mit Schuldigkeitsanwürfen verzögert. Vorschlag an die Politiker nicht Schuldige suchen und über andere "fluchen", sondern mehr Lösungen verbuchen.
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    2. Antwort von Philipp Rüegg (Philipp Rüegg)
      Marlies Artho, ja: der Vorschlag "Lösungen bringen und nicht Schuldige suchen" sollte aber für alle gelten. Einerseits sollten jene, welche heute den Medien die Schuld geben, ihren Leistungsausweis nochmals überdenken; andererseits werden die "Sieger" an Ihren Versprechungen gemessen.
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    3. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Nun F.Alex, von Schuld zu reden geht zu weit. Klar ist jedoch, dass gerade in den Main-Stream-Medien, die SVP öfters meistens sehr schlecht weg kommt, was sich zwangsläufig auch abfärben muss. Über die Gründe kann man sehr wohl geteilter Meinung sein. Gerade in den Medien hat die SVP sehr prominente Gegner und Widersacher, die keine Möglichkeit auslassen, selbst wenn man dabei aus eine Mücke einen Elephanten machen muss.
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