Die Umfrageergebnisse auf einen Blick

Das sind die SRG-Trendumfragen zu den drei Abstimmungsvorlagen vom 25. September.

Mit der ersten Umfragewelle des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag der SRG SSR handelt es sich wie üblich um eine Momentaufnahme. Sie hat keine direkte prognostische Absicht, denn der Abstimmungskampf und damit die Meinungsbildung haben eben erst eingesetzt.

Volksinitiative «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft»
61 Prozent der teilnahmewilligen Stimmberechtigten würden für die Volksinitiative «Grüne Wirtschaft» stimmen, 24 Prozent dagegen. Die Ja-Seite hat so zu Beginn des Hauptabstimmungskampfs einen Vorsprung von 37 Prozentpunkten. Ganz unentschieden sind 15 Prozent der Teilnahmewilligen.

Volksinitiative «AHVplus: für eine starke AHV»
49 Prozent würden für die «AHVplus»-Initiative stimmen. 43 Prozent wären dagegen. Unentschlossen sind aktuell nur gerade 8 Prozent der Befragten.

Bundesgesetz über den Nachrichtendienst
Vergangene Woche hätten 58 Prozent der Stimmberechtigten für das Nachrichtendienstgesetz gestimmt. 35 Prozent äusserten sich dagegen. Noch keine abschliessende Meinung zur Vorlagbe haben 7 Prozent.

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Eckwerte der SRG-Umfrage

Die Umfrage wurde im Auftrag der SRG SSR vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 2. und 12. August 2016 durchgeführt. Befragt wurden 1212 Personen. Mehr zur Methodik.

Teilnahmeabsicht
Bei der ersten Unfragewelle gaben insgesamt 83 Prozent der Befragten an, bestimmt (42 Prozent) oder eher (41 Prozent) am 26. September abzustimmen.

Nach Parteien betrachtet, bestehen unterschiedlich fortgeschrittene Teilnahmeabsichten. Weit unter dem Durchschnitt äussern sich Parteiungebundene. Bereits überdurchschnittlich mobilisiert ist das rechts-bürgerliche Lager von SVP und FDP. Sympathisanten der CVP, der SP und der Grünen bewegen sich im Mittelfeld oder leicht darunter.