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Altersvorsorge 2020 Bundesrat Berset lanciert Abstimmungskampf

Legende: Video Alain Berset wirbt für ein Ja am 24. September abspielen. Laufzeit 01:47 Minuten.
Aus Tagesschau vom 27.06.2017.
  • Bundesrat Alain Berset hat in Bern den Abstimmungskampf lanciert. Für ihn ist die AHV-Reform dringend nötig – nach 20 Jahren ohne umfassende Überarbeitung.
  • Handlungsbedarf ist gegeben, weil die AHV in den nächsten Jahren deutlich mehr ausgeben würde als sie einnimmt. In der beruflichen Vorsorge findet wegen der tiefen Renditen eine gesetzlich nicht vorgesehene Umverteilung zwischen der aktiven Generation und den Rentnerinnen und Rentnern statt.
  • Nach den Plänen des Parlaments wird das Rentenalter für Frauen schrittweise um ein Jahr angehoben. Diese Massnahme entlastet die AHV um rund 1,3 Milliarden Franken. Künftig gilt für Männer und Frauen das Rentenalter 65. Allerdings wird künftig von Referenzalter die Rede ist. Weil die Rente flexibel zwischen 62 und 70 Jahren bezogen werden kann.
  • In der 2. Säule wird der Mindestumwandlungssatz von 6,8 auf 6 Prozent gesenkt. Dies bringt eine Rentensenkung um 12 Prozent mit sich. Diese wird einerseits durch höhere Pensionskassenbeiträge ausgeglichen, andererseits durch einen Zuschlag von 70 Franken auf die neuen AHV-Renten sowie durch eine Erhöhung der Ehepaar-Renten.

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30 Kommentare

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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    Fortsetzung Darum bin ich der Meinung, dass eher diese 2 Sälen eine Veränderung brauchten. Die 3. Säule kann jeder, der es vermag Privat einbezahlen, um später zusätzlich zur Rente mehr Geld bekommt. Einfach eine Idee auch hier wieder, um nach zu denken.
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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    Warum 1. und 2. Säule nicht zusammenlegen?Als Aushilfe bezahlt man AHV, aber in die Pensionskasse kann man erst ab 15 `000 Fr. Jährlicher Monatslohn. Somit haben diejenigen,die als Aushilfen arbeiteten und arbeiten, gar keine Möglichkeit in die Pensionskasse ein zu bezahlen und kommen somit auch nicht in den Genuss von der Pensionskasse etwas zu erhalten.Leider nutzten dies viele Arbeitgeber damals aus, um diese Beiträge zu ersparen. Damals in den jungen Jahren realisierte man dies gar nicht.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Bingo! Die zweite Seule kostet Arbeitgeber (AG) und Arbeitnehmer (AN) zusammen 25 Prozent, die erste 10 Prozent. Ohne Kordinationsabzug macht das mehr als ein Drittel vom Einkommen der poorsten WoerkerInnen weg. Und von den restlichen 2/3 explodieren Mieten, KK-Praemien und Steuern. Der AG zahlt seinen Anteil naemich nie aus dem Gilettaeschli, sondern kalkuliert ihn vom wahren Bruttolohn weg. Ob mit oder ohne Koordinationsabzug, die obligatorischen Seulen beissen sich in den Schwanz....
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    2. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      Ch.Dupont in diesen Punkten gebe ich Ihnen recht. Darum kam mir der Gedanke betreffen Zusammenlegung. Da die Bürokratie gekürzt würde. Jedoch Angestellte würden zum Teil aus diesen unterschiedlichen Kassen eventuell arbeitslos. Es ist auch hier wieder sehr schwierig die goldene Mitte zu finden. Bei einigen Angelegenheiten dreht man sich nun wirklich im Hamsterrad, leider. Oft ist ein guter Rat teuer.
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Und wer im Stundenlohn angestellt ist, ist auch in keiner PK, auch wenn sie einen 100% Job haben. So gibt es AG, welche deshalb nur noch im Stundenlohn anstellen. Diese diskriminierende 2. Säule abschaffen & mit nur schon der Hälfte der Lohnprozente von dieser in die AHV einbezahlt, könnte diese saniert werden & alle hätten etwas davon.
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    4. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      E. Waeden Bin froh, dass ich nicht alleistehend bin und wir immerhin zusammen Privat auf der 3 Säule etwas aufbauten.
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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Es wird an der lächerlichen Summe von SFR 70.-- scheitern. Frauen haben meist Nicht ihr ganzes Leben gearbeitet, folglich wird die Summe bei Eintritt ins AHV Alter sich um einiges reduzieren. Denn diese Zugabe wird ja sicherlich mit der ganzen AHV berechnet.
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