Zum Inhalt springen

Header

Video
Mit einem Online-Tool nach Asbest im Haus suchen
Aus Tagesschau vom 26.03.2013.
abspielen
Inhalt

Schweiz Alle drei Tage ein Toter wegen Asbest

Nach wie vor fordern die Spätfolgen einer Asbest-Exposition in der Schweiz 100 Menschenleben jährlich. Die Schweizer Unfallversicherung Suva verstärkt deshalb die Asbestbekämpfung. Sie setzt auf Krebsfrüherkennung. Und auf Hilfe per Internet.

Ein in Schutzkleidung gehüllter Arbeiter schleift ein asbestverseuchtes Werkstück.
Legende: Nicht zuletzt ist auch die Entsorgung von asbestverseuchten Materialien ein brandgefährliches Unterfangen. Keystone / archiv

Asbest ist verboten. Dennoch fallen in der Schweiz dem wärmedämmenden Werkstoff auch heute noch Menschen zum Opfer. Von 1939 bis heute betraf das 1594 Menschen. Die Suva erbrachte dafür Versicherungsleistungen in der Höhe von rund 690 Millionen Franken. Grund genug, ihre Massnahmen zur Asbestbekämpfung zu verstärken.

Vorstoss in zwei Schritten

Viel menschliches Leid könnte verhindert werden, sagte Martin Gschwind, Abteilungsleiter Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz bei der SUVA. Das bedinge jedoch, dass Betroffene besser über die Risiken informiert seien.

Um dies zu bewerkstelligen, geht die Suva zwei Wege. Zum Einen bietet die Versicherung ihren ehemals asbest-exponierten Versicherten an, sich freiwillig einer Low-Dose-Spiral-Computertomographie zur Früherkennung von Lungenkrebs zu unterziehen.

Zum anderen bietet sie Immobilienbesitzern und Liegenschaftsverwaltern eine Online-Anwendung an, mit der eine erste Asbest-Risikoeinschätzung vorgenommen werden kann. Mit Hilfe von Anleitungen und Beispiel-Abbildungen können auf einfache Weise alle Räume des Hauses sowie die erkannten Asbestquellen erfasst und dokumentiert werden.

Das eigene Risiko bestimmen

Box aufklappen Box zuklappen
Screen der Suva-Internetseite
Legende: Suva

Die Online-Anwendung der Suva erlaubt es, die eigenen Räume samt Asbest-Quellen zu erfassen und zu dokumentieren.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von H.P. Oberli , 3661 Uetendorf
    Auch mein Vater und sein Arbeitskollege sind in den 70er Jahren (Schreiner) an Asbest qualvoll gestorben (erstickt), aber damals war es "einfach Lungenkrebs"
  • Kommentar von Valentin Uehli , Diamantina
    Wieviel Schuld des Asbest ist, und wieviel der Zigaretten, kann ja nicht ermittelt werden.
    1. Antwort von R. Trösch , Seeland
      Ihr Kommentar ist ein Hohn für alle Opfer und deren Angehörige. Mein Schwager starb an den Folgen von Asbest, er hat nie geraucht!