Armeefreundliche Gruppe Giardino fordert mehr Sicherheit

Der zentralen Staatsaufgabe «Sicherheit» müsse mehr Beachtung verschafft werden. Die Gruppe hat das Referendum gegen die Weiterentwicklung der Armee (WEA) ergriffen.

Soldaten der Schweizer Armee an der Verabschiedung der Felddivision 6 in Zürich im November 2003. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Verabschiedung der Felddivision 6 vor der Überführung in die Armee XXI in Zürich im November 2003. Keystone / Archiv

Die armeefreundliche Gruppe Giardino prüft die Gründung neuer politischer Gruppen in der Schweiz, die der zentralen Staatsaufgabe «Sicherheit» mehr Beachtung verschaffen wollen. Sie kritisiert, dass alle grossen Parteien im Parlament die Halbierung der Armee mit der «Weiterentwicklung der Armee» unterstützen.

Mit diesem Armeeabbau werde nicht nur die Sicherheit geschwächt, sondern auch viele Steuergelder vernichtet. Der Kahlschlag bei der militärischen Infrastruktur sei unumkehrbar, warnte die Gruppe anlässlich ihrer Generalversammlung in Bern.

Willi Vollenweider zum Referendum über die WEA

0:22 min, aus Tagesschau vom 12.3.2016

Referendum gegen WEA angekündigt

Laut Präsident Willi Vollenweider hofft die Gruppe Giordano, dass neue politische Bewegungen bei kommenden Wahlen mit diesem Sicherheitsanspruch antreten werden.

Armeeunterstützer um die Gruppe Giardino haben das Referendum gegen die Weiterentwicklung der Armee ergriffen. Sie müssen bis zum 7. Juli mindestens 50'000 Unterschriften sammeln, damit über die Vorlage abgestimmen werden kann.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Armeereform im Gegenwind

    Aus Tagesschau vom 12.3.2016

    Verteidigungsminister Guy Parmelin muss vor der Offiziersgesellschaft die Weiterentwicklung der Armee vertreten. Das heisst: Er muss ihnen erklären, dass es weniger Geld gibt als gewünscht.