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Kosten für Gesundheit steigen Ausgaben von über 10'000 Franken pro Person für 2018 erwartet

Die Kosten für die Gesundheit wachsen von Jahr zu Jahr. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie hoch sie steigen.

Legende: Video Die Gründe für die steigenden Kosten abspielen. Laufzeit 01:55 Minuten.
Aus Tagesschau vom 13.06.2017.

Was sind die Prognosen der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF)? Die Gesundheitskosten konstant und auf hohem Niveau: Für 2018 berechnete die KOF Pro-Kopf-Ausgaben von 10'189 Franken. Laut KOF wachsen die Kosten für die Gesundheit dieses Jahr um 4,1 Prozent, im nächsten Jahr um 3,9 Prozent. Das KOF bezog für die Berechnung der Kosten die Ausgaben der Versicherungen, des Staates sowie der Privatpersonen ein.

Was sind die Wachstumstreiber? Eine wichtige Rolle bei dieser Entwicklung spielt das Wirtschaftswachstum. Je mehr die Leute verdienen, desto mehr geben sie für ihre Gesundheit aus. Im letzten Jahr ist die Schweizer Wirtschaft moderat gewachsen. Sie wird auch in den kommenden Monaten wachsen. Eine weitere Rolle spielt der Anteil älterer Menschen. Dieser hat weiter zugenommen.

Welche Wirkung haben politische Eingriffe? Nur eine geringe Wirkung auf das Kostenwachstum ist laut KOF durch die Überprüfung der Medikamentenpreise zu erwarten. Sollten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter stabil bleiben und andere politische Massnahmen Wirkung zeigen, dürfte der Kostenanstieg 2018 allerdings nicht mehr so stark sein wie noch 2017.

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27 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Weshalb sollen Besserverdienende mehr Geld für die Gesundheit ausgeben? sind sie allenfalls kränker? Falls ja, dann ist das System, das sie zu Besserverdienenden macht, die Krankheit und die Veränderungen in Körper und/oder Geist deren Symptome. Falls nein, muss am Leistungskatalog und/oder an der Selbstbeteiligung geschraubt werden.
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  • Kommentar von Martin Sonderegger (Natur012)
    Das ist zuviel. Das Alter und der Tod sind lukrative Modelle zur Bereicherung. Was ich nicht verstehe ist dass immer die Prämien erhöht werden, es sollten mehr Kosten auf den Verursacher übergehen, dann würde er/sie es zweimal überlegen ob man es machen will. Vorallem die letzten Wochen vor dem Tod mit letzten Rettungsmassnahmen nerven mich, wenn das Leben dann doch nur um 2 Wochen verlängert wird. Und alle involvierten sagen einfach ja...
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    1. Antwort von René Balli (René Balli)
      ....dafür spart man an den Schulen bei den Turnstunden.
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  • Kommentar von René Balli (René Balli)
    Sorry, aber in diesem Bericht stimmt eigentlich fast Nichts!! Die Leute gehen nicht öfters zum Arzt weil sie mehr verdienen, einen solchen Blödsinn können nur Leute erzählen, welche selber für diese Industrie arbeiten. Dies ist ein klarer Fall von Lügenpresse, total unausgewogen, es kommen nur Leute zur Sprache welche dieser Industrie gut gesinnt sind, kein einziges Wort für Prävention und gegen die unbezahlbare Symptombekämpfung mit zuvielen und unnötigen Behandlungen. Unglaubwürdig!!
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