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Schweiz Bald Volksinitiative zu «Hochpreisinsel» Schweiz?

Konsumentenschutzorganisationen, Gastrosuisse und das KMU-Komitee «für faire Importpreise» bereiten offenbar eine Volksinitiative gegen die «Hochpreisinsel» Schweiz vor. Sie verlangt, dass der Bund eingreift, wenn die Importpreise überhöht sind.

Euro und Schweizer Franken liegen nebeneinander.
Legende: Der starke Franken hat dazu beigetragen, dass die Schweiz noch mehr zur «Hochpreisinsel» geworden ist. Keystone

In der Schweiz kosten importierte Produkte oft massiv mehr als in den Nachbarländern. Deshalb wird im Frühling offenbar eine Volksinitiative gegen die «Hochpreisinsel» lanciert. Das berichtet die «SonntagsZeitung».

Demnach bereiten Konsumentenschutzorganisationen, der Wirteverband Gastrosuisse und das KMU-Komitee «für faire Importpreise» eine entsprechende Volksinitiative vor.

Die Volksinitiative verlangt, dass der Bund eingreift, wenn ausländische Unternehmen abhängige Schweizer Kunden zwingen, bei ihnen zu überhöhten Preisen einzukaufen. Dies soll nach Willen der Initianten in der Bundesverfassung verankert werden.

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33 Kommentare

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  • Kommentar von n. humkekoblenz, koblenz
    das CH System ist dermaßen ungerecht und bringt für CH Bürger nur Nachteile. Ich will nichts beschönigen, in D ist auch manches im Argen. Doch ist die Arbeitszeit mit 35h niedriger, keine Vermögenssteuer- Liegenschaftsanteil bei über 60%, Lebensmittel sehr günstig, Krankenkasse zahlt alles, 2 mal Urlaub/ Jahr völlig normal 30 Tage + 10 bezahlte Feiertage) und mind. einmal die Woche auswärts Essen ebenso. Wenn ich alle 3 Wochen die CH Besuche wundere ich mich immer, das darüber nicht abgestimmt.
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    1. Antwort von Hans Knecht, Torny
      n. humke, warum kommen dann soviele Deutsche in die Schweiz? Eine Serviedame aus Dresten die nun in der Schweiz im Service arbeitet erzähle mal wie wenig man in dem Beruf in Deutschland verdient. Davon kann man nicht leben. Und eine Familie kann man dann gleich vergessen, zu teuer. Aber langfristig steht m.E. die Schweiz auch nicht besser dar.
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  • Kommentar von F. Muster, Zürich
    Also wenn die Konsumenten-Organisationen eine solche Initiative starten, dann wird daraus garantiert ein Bürokratie-Moloch, der uns allein schon wegen den zusätzlichen Beamten Millionen kosten wird. Zudem bin ich überzeugt, dass der Nutzen nur beschränkt sein wird im Verhältnis zu den erwähnten Kosten. Gastrosuisse sollte vielleicht mal über die eigenen Bücher gehen. In vielen Orten gehen bürgerliche Lokale zu und was folgt: Pizzeria, Kebab, China, usw. Nein Danke, brauche ich nicht.
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  • Kommentar von Edi Steinlin, Zürich
    Migros und Coop haben Milliarden-Umsätze, die hätten schon lange eingreifen können, nur müssen sie wollen. Man verdient eben gut daran und zahlen tun ja die Kunden.
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