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Schweiz Bald wieder 10'000 Zuschauer im Thuner Stadion

Die Bauherrin des Thuner Fussballstadions lenkt im Streit um fehlende Lärmschutzfenster offenbar ein. Die HRS Real Estate AG ist bereit, die baulichen Massnahmen zu bezahlen. Dann dürfte die Limite von maximal 6000 Zuschauern wohl aufgehoben werden.

Legende: Video Stadionstreit in Thun: Baufirma lenkt ein abspielen. Laufzeit 03:38 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 31.05.2013.

Martin Kull, CEO von HRS Real Estate AG, bestätigt gegenüber «Schweiz aktuell», dass seine Firma den Bau der fehlenden Lärmschutzfenster im Fussballstadion Thun bezahlt. Es geht um mehrere 100'000 Franken.

«Wir machen jetzt diesen Schritt. Einer muss vernünftig sein. Wir wollen so den FC Thun und seinen spielerischen Erfolg unterstützen», sagt Kull. Die Bauarbeiten sollen spätestens Mitte Juli beginnen.

Nie mit vollem Stadion

Konkret geht es um fehlende Lärmschutzfenster in der Süd- und Teilen der Ostfassade. Diese hätten ursprünglich bereits beim Bau des Stadions vor zwei Jahren eingebaut werden sollen – was aber nie passierte.

Anwohner hatten Beschwerde eingereicht. Darauf verfügte der Kanton, dass anstelle der möglichen 10‘000 Zuschauern nur jeweils 6000 ins Stadion dürfen. Zwei Jahre lang gab es deshalb ein Hin und Her. HRS versuchte vergeblich andere Lärmschutzmassnahmen anzuwenden und lenkt nun ein.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Spiessige, unzufriedene Anwohner. Genau das ist wohl auch der Grund, dass es im St. Jakob Stadion in Basel keine Konzerte mehr gibt. Da nörgeln ein, zwei frustrierte Stubenhocker wegen der lauten Musik und schon wird das Programm gestrichen. Entschuldigung, es ist ja kein Dauerlärm. Das wären zwei, drei Tage im Jahr wo endlich mal was los wäre. Das sollte doch kein Problem sein. Aber so ticken viele Schweizer. Lieber zur Polizei rennen, als das Leben zu geniessen. Mein Beileid!
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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Wieder eine Bude die man in die Knie zwingen musste. Das Beispiel ziegt, dass sich Widerstand gegen Arroganz immer lohnt, Bravo!
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