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Schweiz Blick auf die Statistik: Tote und Verletzte bei der SBB

Zwei tödliche Zugunfälle in zwei Tagen klingen nach einem Sicherheitsproblem der SBB. Doch stimmt das wirklich?

Legende:
Tote und Verletzte bei Eisenbahnunfällen 2000-2012 admin.ch

Die Zahl der Verletzten und Getöteten bewegt sich in den letzten Jahren auf einem konstant niedrigen Niveau. Gemessen an der Zunahme der Passagierzahlen und des Güteraufkommens ist das eine gute Nachricht. Zumal immer weniger Reisende zu den Toten zählen.

Seit 2008 wurde nie mehr als eine Person getötet. Auch die Anzahl der tödlich verunglückten SBB-Mitarbeiter ist sehr niedrig. Im Schnitt verunglücken pro Jahr weniger als vier Bedienstete.

Die grösste Zahl der Todesfälle liegt aber nur bedingt im Einflussbereich der SBB. Dabei handelt es sich um Menschen die unerlaubt die Gleise überqueren, sich zu nah am Bahnsteig bewegen oder Barrieren bei Rotlicht überqueren.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Knecht, Torny
    Die Todesfälle bei denen sich jemand zu nahe am Bahnsteig befand können m.E. sehr wohl von der SBB reduziert werden. Die Sogwirkung, die Menschen an den Zug heran zieht, ist abhängig von der Geschwindigkeit im Quadrat. Würde daher die SBB in Zukunft im Schritttempo durch Bahnhöfe fahren könnten dadurch manche Unfälle vermieden werden. Und das Überschreiten der Geleise kann mancherorts durch bauliche Massnahmen sowie besser gestaltete Unterführungseingänge unterbunden werden.
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    1. Antwort von M. Tisserand, Schweiz
      Unumsichtiges Handeln kann man nicht unterbinden, das hat die Natur scheinbar so einprogrammiert!
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