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Schweiz Bundesanwaltschaft ermittelt gegen DFB

Weil die deutschen Strafverfolger um Rechtshilfe ersucht haben, ermittelt nun auch die Schweizer Behörden gegen den Deutschen Fussball-Bund. Der Verdacht lautet auf Steuerhinterziehung im Kontext der WM-Vergabe 2006 an Deutschland.

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Legende: Der Hauptsitz des DFB in Frankfurt wurde im November durchsucht. Keystone

In der WM-Affäre beim Deutschen Fussball-Bund (DFB) ermittelt nun auch die Schweizer Bundesanwaltschaft.

Es sei «ein Rechtshilfeersuchen der deutschen Behörden eingegangen», sagte eine Sprecherin gegenüber dem Sport-Informationsdienst.

Gegen den DFB wird im Kontext der Vergabe der WM 2006 ermittelt – wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in einem «besonders schweren Fall».

Ex-Adidas-Chef im Fokus

Konkret wollen die Frankfurter Strafverfolger klären, wann und wofür der bis zu seinem Tod in der Schweiz lebende Ex-Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus den deutschen WM-Bewerbern umgerechnet 6,7 Millionen Euro geliehen hatte.

Dem DFB, der die Summe als Betriebsausgabe auswies, könnte eine Steuernachzahlung inklusive Zinsen in Höhe bis zu 25 Millionen Euro drohen.

Anfang November hatten Steuerfahnder die DFB-Zentrale in Frankfurt a. M. sowie Privatanwesen diverser DFB-Funktionäre untersucht.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Robin Tschudin  (Robin101)
    Witzig. Drehen Sie das Bild um 90• nach rechts :)
    1. Antwort von Lucas Kunz  (L'art pur l'art)
      Na ja, soo lustig ist's auch wieder nicht - oder? OK. Finde aber dieses Emblem mit den spitzen B-Ausbuchtungen erinnert eher an Embleme aus der Nazizeit.
  • Kommentar von Lutz Bernhardt  (lb)
    Hier wäre Neutralität gefragt. Deutsche Behörden kaufen ganz offiziell gestohlene Bankdaten aus der Schweiz. Illegal in der Schweiz operierende deutsche Steuerfahnder sind hier zur Fahndung ausgeschrieben. Und jetzt will man Rechtshilfe? Sind die noch ganz gebacken?
    1. Antwort von Lucas Kunz  (L'art pur l'art)
      ... Schweizer Behörden kaufen ganz legal gestohlene Versicherungsdaten ... PS: Ihr Rechtsverstehen in Ehren, das eine hat mit dem anderen doch nichts zu tun!