Zum Inhalt springen

Arabischer Frühling Bundesanwaltschaft gibt gesperrte Mubarak-Gelder frei

Mubarak winkt aus einem Fenster.
Legende: Hosni Mubarak wurde im Zuge des «arabischen Frühlings» 2011 gestürzt. Der Bundesrat liess seine Gelder einfrieren. Keystone
  • Die Schweizerische Bundesanwaltschaft gibt gesperrte Mubarak-Gelder im Wert von 180 Millionen Franken frei.
  • Die Strafverfahren im Zusammenhang mit den Geldern gegen mehrere Personen wurden eingestellt. Gegen sechs Personen wird das Verfahren weitergeführt.
  • Es sind noch Gelder im Umfang von 430 Millionen Franken gesperrt.

Die Strafverfahren stehen im Zusammenhang mit den Ereignissen in Ägypten während des so genannten «Arabischen Frühlings». Sie laufen seit 2011. Es geht um den Verdacht der Geldwäscherei und der Unterstützung einer kriminellen Vereinigung.

Über 600 Millionen Franken aus Ägypten sind auf Schweizer Konten gesperrt. Geld, das der Entourage des ehemaligen ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak zugerechnet wird. Der Bundesrat hatte es nach dessen Sturz im Februar 2011 einfrieren lassen.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Angela Keller (kira)
    An wen fliessen diese Millionen? Hosni Mubarak hat sie dem Volk abgezweigt (gestohlen) wie bei allen Despoten. Wer wird Nutzniesser? Abd al-Fattah as-Sisi? Wenn ja, kommen die Gelder wieder in falsche Hände. Etwas mehr Transparenz ist geboten. Weitere Millionen sind noch eingefroren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Thomas Steiner (Tom Stone)
    Und wieder einmal wurde Geld ganz heuchlerisch blockiert, damit ja niemand zu Schaden kommt. Aber genommen hat man es auch. Damals war Mubarak ja auch noch ein Lieber. Bei jedem Despoten dasselbe Theater, dann aber überrascht wein, wenn der Bankenplatz Schweiz angegriffen wird.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Ich bin gespannt, ob das Geld zurück zum "Besitzer" geht, oder ob es in die "Unterstützung" der Feinde von Mubarak, den "Oppositionellen", geht. Ich vermute, die Feinde werden es erhalten. Auch wir im Westen kennen die Gerechtigkeit nicht mehr, was sich aber wahrscheinlich schon bald ändern wird. Ich meine mit Gerechtigkeit das Gegenteil von Ungerechtigkeit!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Die Gelder waren eingefroren und sind nun frei gegeben worden, da das Verfahren eingestellt wurde. Dh. doch eigentlich auch, die Gelder wurden Mubarak wieder zur Verfügung gestellt. Oder war dieser Bericht da wirklich in dem Punkt auch noch absichtlich ungenau und missverständlich gehalten ? - SRF was genau gilt da nun im Klartext ?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von W Streuli (Wernu)
      hallo SRF, Ich schliesse mich dem Kommentar von ®Hr.H.Haller an, das dieser Beitrag zuviele Fragen offen lässt, wie unter anderem eben, wer nun genau die Ermächtigung auf die gesperrten Gelder von Hr.Mubarak erhält. Eine ergänzende Erläuterung seitens der SRF sehe ich als angemessen an.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen