Arabischer Frühling Bundesanwaltschaft gibt gesperrte Mubarak-Gelder frei

Mubarak winkt aus einem Fenster. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hosni Mubarak wurde im Zuge des «arabischen Frühlings» 2011 gestürzt. Der Bundesrat liess seine Gelder einfrieren. Keystone

  • Die Schweizerische Bundesanwaltschaft gibt gesperrte Mubarak-Gelder im Wert von 180 Millionen Franken frei.
  • Die Strafverfahren im Zusammenhang mit den Geldern gegen mehrere Personen wurden eingestellt. Gegen sechs Personen wird das Verfahren weitergeführt.
  • Es sind noch Gelder im Umfang von 430 Millionen Franken gesperrt.

Die Strafverfahren stehen im Zusammenhang mit den Ereignissen in Ägypten während des so genannten «Arabischen Frühlings». Sie laufen seit 2011. Es geht um den Verdacht der Geldwäscherei und der Unterstützung einer kriminellen Vereinigung.

Über 600 Millionen Franken aus Ägypten sind auf Schweizer Konten gesperrt. Geld, das der Entourage des ehemaligen ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak zugerechnet wird. Der Bundesrat hatte es nach dessen Sturz im Februar 2011 einfrieren lassen.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Ägyptischer Ex-Präsident freigesprochen

    Aus Tagesschau vom 13.1.2015

    Ägyptens gestürzter Diktator Hosni Mubarak könnte bald wieder auf freiem Fuss sein. Nachdem er vor anderthalb Monaten vom Vorwurf der Beihilfe zum Mord freigesprochen wurde, kam es nun auch zum Freispruch von Korruptionsvorwürfen.

  • Gericht stellt Mubarak-Prozess ein

    Aus Tagesschau vom 29.11.2014

    In Kairo ist der Prozess gegen Ägyptens Ex-Präsident Hosni Mubarak aufgehoben worden. Damit gibt es gegen Mubarak kein Urteil wegen des Vorwurfs, im Frühjahr 2011 am Tod von mehr als 800 Demonstranten beteiligt gewesen zu sein. Einschätzungen von Pascal Weber, SRF-Korrespondent in Beirut.

  • Verfahren gegen Mubarak eingestellt

    Aus Tagesschau vom 29.11.2014

    In Kairo ist der Prozess gegen Ägyptens Ex-Präsident Hosni Mubarak aufgehoben worden. Damit gibt es gegen Mubarak kein Urteil wegen des Vorwurfs, im Frühjahr 2011 am Tod von mehr als 800 Demonstranten beteiligt gewesen zu sein.