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Schweiz Bundesparlamentarier setzen sich für Geri Müller ein

Parlamentarier verschiedener Parteien haben Beschwerde beim Presserat eingereicht. Sie klagen die «Schweiz am Sonntag» an, die Intimsphäre von Geri Müller verletzt zu haben. Unterschrieben haben den Brief 18 National- und Ständeräte.

Geri Müller von der Seite.
Legende: Geri Müller erhält Sukkurs von 18 Parlamentariern. Keystone

Die Nacktselfie-Affäre ist noch nicht ganz ausgestanden: Bundesparlametarier verschiedener Parteien sind an den Presserat gelangt. Sie haben eine Beschwerde über die Berichterstattung der «Schweiz am Sonntag» eingereicht.

Die Zeitung habe die Privat- und Intimsphäre von Geri Müller (GP/AG) verletzt, hiess es in der Mitteilung von heute. Der Zeitungsartikel stelle eine neue Qualität der Missachtung der Intimsphäre einer öffentlichen Person dar.

Anzeige gegen Chefredakteur der «Schweiz am Sonntag»

Seit der Aufdeckung der Nacktselfie-Geschichte des Nationalrates und Badener Stadtammanns Geri Müller ist inzwischen ein halbes Jahr vergangen. Müller selber hat diverse Anzeigen eingereicht, darunter auch gegen den Chefredaktor der «Schweiz am Sonntag».

Unter den Unterzeichnenden der Beschwerde befinden sich Ständerat Hans Altherr (FDP/AR), CVP-Präsident und Nationalrat Christophe Darbellay (CVP/VS) und Ständerat Claude Janiak (SP/BL).

65 Kommentare

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  • Kommentar von Dani Brandt, 4153
    Teil 2 von 2 #‎gerigate‬: Gleich und gleich gesellt sich gern 18 Politiker finden es absolut in Ordnung, wenn Geri Müller mit heruntergezogener Hose in der Amtsstube sitzt, seine Sekretärin auffordert, sie könne sich bei ihm bedienen, und vom Stadthaus aus x-fach Photos seines Geschlechtsteils verschickt. 18 Politiker foutieren sich darum, dass sich das einmal beschädigte Vertrauen der Bürger nicht wiederherstellen lässt. Tolle Volksvertreter sind das.
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  • Kommentar von Edi Steinlin, Zürich
    Ein sogenannter Politiker der sich so wichtig fühlt wie Müller und trotzdem solche Sachen macht ist selber schuld und sollte zurücktreten.
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  • Kommentar von Hans Berger, Bern
    Auffallend auch dass immer Grüne Politiker involviert sind, siehe z. B. Zug und auch hier bei GM!
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