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Schweiz Bundesrat nimmt Subventionskürzungen für Bauern zurück

Die Bauern dürfen nun doch auf gleich hohe Subventionszahlungen hoffen. Der Bundesrat hat eine geplante Senkung der Beitragsansätze zurückgenommen.

Gute Nachricht für die Bauern: Der Bundesrat nimmt im vergangenen Jahr beschlossene Subventionskürzungen zurück. Die Beiträge für 2015 sind damit gleich hoch wie im Jahr zuvor.

Bauern mit einem Traktor auf dem Feld.
Legende: Die Beiträge für die Bauern sind damit in diesem Jahr gleich hoch wie 2014. Keystone/Symbolbild

Im Hinblick auf das Budget 2015 hatte der Bundesrat letzten Oktober die Beitragsansätze in der Direktzahlungs- und Einzelkulturbeitragsverordnung gesenkt. Das Parlament verzichtete im Voranschlag aber auf die Kürzungen. Der Bundesrat hat die Verordnungsänderung daher wieder rückgängig gemacht.

Der Basisbeitrag der Versorgungssicherheitsbeiträge für Grünland wird um 50 Franken pro Hektare erhöht. Die pauschale Reduktion der Direktzahlungen von 1,9 Prozent in den Jahren 2015 bis 2017 wird aufgehoben. Die Beitragsansätze verbleiben damit auf dem Vorjahresniveau.

Auf die Senkung des Einzelkulturbeitrags für Zuckerrüben um 200 Franken je Hektare wird verzichtet. Der Einzelkulturbeitrag für Saatgut von Futtergräsern und Futterleguminosen wird für 2015 um 300 auf 1000 Franken je Hektare erhöht.

8 Kommentare

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  • Kommentar von m.mitulla, wil
    Die Bauern sind ein wichtiger Bestandteil der Bevölkerung. Es könnte ein Tag kommen, an dem WIR ALLE darauf angewiesen sind, dass es noch Bauern gibt. Deshalb sollen die Bauern für ihre Produkte richtig bezahlt werden - oder soll es ihnen so gehen wie den Kaffeebauern in San Salvador??? Wir müssen lernen Prioritäten zu setzen, vielleicht könnte auf das eine oder andere Reglement in Kantonen oder Gemeinden überprüft und die eine oder andere Verwaltung Synergien nutzen?
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  • Kommentar von Max Müller, Wangen
    Ja ja, die lieben subventionierten Landschaftsgärtner der SVP. Am 18. Oktober 2015 sind Wahlen.
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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Es ist Wahljahr und da sägt eine Krähe der anderen nicht den Ast ab. Am 18.10.15 ist Zahltag, da kann man mit dem Politpersonal in Bern das wieder antritt auf Heller und Pfennig abrechnen - sprich: man wählt diese Wasserprediger und Weintrinker ab, respektive man wählt neues aber den gleichen Parteien zugehörendes Politpersonal gar nicht erst. Jeder ist schlau, die Frage ist immer nur wann: ob vor- oder nachher!
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