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Schweiz Bundesrat öffnet die Schatulle für Schneesportlager

Die Bundesbeiträge für Schneesportlager werden verdoppelt. Zuletzt nahm die Zahl der Schneesportlager ab.

Skischüler in Reih und Gleid an einem Abhang
Legende: Der Bund will Kinder und Jugendliche wieder mehr für den Skisport begeistern. Keystone

Der Beitrag für Schneesportlager von Jugend+Sport wird von heute maximal 8 auf maximal 16 Franken pro Teilnehmer erhöht. Das hat der Bundesrat beschlossen.

Die allfälligen Zusatzausgaben könnten im Rahmen des bestehenden Kreditrahmens aufgefangen werden, heisst es in einer Mitteilung. Der Bundesrat habe die entsprechende Verordnung angepasst.

Mehrere Politiker hatten in jüngster Vergangenheit mit Vorstössen gefordert, dass Kinder und Jugendliche vermehrt für den Schneesport motiviert werden sollten. Dies vor dem Hintergrund, dass immer weniger Schneesportlager durchgeführt werden.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Rösli, Zürich
    Endlich wieder einmal ein Bravo für den Bundesrat. Ich finde es super, dass für einmal Kinder und Jugendliche bzw. Jugend + Sport in den Genuss von Subventionen kommen.
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  • Kommentar von B. Küng, Biel
    Wer Schneesportarten betreiben will soll das gefälligst selber finanzieren und wer will, dass sein Nachwuchs Skifahren oder Snowboarden lernt, soll das ebenfalls selber finanzieren. Das ist ganz sicher nicht Aufgabe des Steuerzahlers, abgesehen davon dass schon mehr als genug Berglandschaften mit Seilbahnen, Skiliften, Pisten usw. verschandelt wurden. Wie schon R. Wieder unten feststellt, sind Sommerlager mit Schwimmunterricht sicher sinnvoller.
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    1. Antwort von Martin Schär, St. Gallen
      In der Tat. Die Steuergelder. Streichen wir die Horizonterweiterung der Schüler. Auch beim Sport. Skilager kosten nur. Rechnen und lesen reicht. So sollten doch mit etwas zusammengestrichenem (Bildungs-) Horizont drei obligatorische Schuljahre ihren Zweck erfüllen. Das freut den Geldseckel des Steuerzahlers. Um so mehr also. #ironieaus
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    2. Antwort von B. Küng, Biel
      Schär, die bei den Skilagern eingesparten Steuergelder können für eine Verbesserung und Ausweitung des Bildungsangebots in den für das Leben und die Arbeitswelt wirklich wichtigen Bereichen, also Deutsch, Fremdsprachen (inkl. Frühfrazösisch), Mathematik, usw. eingesetzt werden. Schneesport, aber auch Religionsunterricht gehören definitiv nicht dazu.
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  • Kommentar von R. Wiedmer, Olten
    Umdenken ist angesagt: Sommerlager mit Schwimmunterricht retten Leben, kosten ein Bruchteil und sind umweltverträglicher.
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