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Ein Mann befestigt ein Banner an einer Hilfsgüterladung, darauf steht auf Englisch, von der Schweiz gespendet.
Legende: Kälteeinbruch: Die Flüchtlinge in Syrien und den Nachbarländern brauchen Decken und Zelte. Keystone
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Schweiz Bundesrat stockt Hilfe für Krisengebiete auf

Der Bundesrat will die Hilfe der Schweiz für die von Ebola betroffenen Länder und für die Krisenopfer in Syrien und im Irak erhöhen. Er hat beschlossen, zusätzliche 40 Millionen Franken zu gewähren.

Der Bundesrat will die humanitäre Hilfe für die krisengeplagte Bevölkerung in Syrien und Irak sowie für die Ebola-Opfer in Westafrika mit weiteren 40 Millionen Franken verstärken. Je 20 Millionen sollen für diese humanitären Krisen eingesetzt werden.

22,5 Millionen Franken werden über die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) vom Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) finanziert, wie die Landesregierung mitteilte. Für die restlichen 17,5 Millionen Franken wird der Bundesrat dem Parlament einen Nachtragskredit unterbreiten.

Der Bundesrat hat bisher 9 Millionen Franken für die Opfer der Ebola-Epidemie eingesetzt – vor allem für die Lieferung von sanitären Hilfsgütern. Mit den zusätzlichen Mitteln soll nun der Kampf gegen die Ausbreitung des Virus unterstützt und die Gesundheitssysteme in diesen Ländern gestärkt werden. Zudem sollen die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Epidemie gemildert werden.

Frierende Flüchtlinge in Nahost

Die anderen 20 Millionen Franken dienen als Hilfe für die Krisenopfer in Syrien und im Irak, insbesondere für die Flüchtlinge in den Nachbarländern, aber auch für die Vertriebenen, die in Syrien oder in Irak selber Zuflucht gefunden haben. Diese Menschen sind grösstenteils nicht für den Wintereinbruch gerüstet.

Der zusätzliche Beitrag der Schweiz soll den Menschen helfen, den bevorstehenden Winter zu überstehen, und zugleich Ägypten, Jordanien, den Libanon und die Türkei bei der Aufnahme von Flüchtlingen entlasten. Seit März 2011 hat die Schweiz im Zusammenhang mit dieser Krise rund 115 Millionen Franken bereitgestellt.

Schweizer Armee in Westafrika?

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Der Bundesrat teilt mit, dass er eine Unterstützung der UNO-Mission gegen Ebola in Westafrika eingehend prüfen will. Das Ergebnis der Schweizer Erkundungsmission von letzter Woche in Liberia werde derzeit ausgewertet. Weitere Abklärungen, vor allem zur Frage der Kooperationspartner vor Ort, sollen folgen. Ein Entscheid falle in den nächsten Wochen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Warum musste früher nicht so horrend viel Entwicklungsgeld gesprochen werden, aber heute laufend und immer mehr und noch mehr???
  • Kommentar von Peter Hänsi , St. Gallen
    Wer glaubt Ebola-Virus habe keine Chance in die Schweiz zu kommen, sollte nie die Hand in das Leere halten, denn schon vieles ist passiert, wo man nicht gehofft hatte das es passiert. Was glaubt Ihr warum Investiert ein Bundesrat zusätzliche 40 Millionen Franken für die betroffenen Länder wo Ebola-Virus aktiv ist.
    1. Antwort von Christophe Bühler , Langnau am Albis
      @ Peter Hänsi; Keine Panik, Hilfe ist unterwegs! Die 40 Millionen sind im Ausland sicher besser eingesetzt als bei uns. Franz Nanni in Südafrika sagt es richtig und er ist näher dran !
    2. Antwort von Peter Hänsi , St. Gallen
      Ich habe keine Panik und SIE? @ Bühler können Sie es beweisen, dass die 40 Millionen im Ausland besser eingesetzt sind als in der Schweiz? @Bühler, wenn Sie glauben dass die andere Person näher dran ist, warum schreiben Sie dann denn Kommentar bei der Person?
  • Kommentar von Franz NANNI , Nelspruit SA
    Es gibt nichts Gutes ausser man tut es... Also fuer einmal eine positive Meldung von "Ober"-Bern!
    1. Antwort von Marlene Zelger , 6370 Stans
      Dieser Meinung bin ich auch. Doch diese grosszügige Hifeleistung darf nicht auf Kosten der Bedürfnisse der hiesigen Bevölkerung gehen. Die Schweiz hat dies nicht nötig.