Zum Inhalt springen
Inhalt

Schweiz Bundesrat stoppt Waffen-Deal mit Saudi-Arabien

Schlechte Nachricht für die Schweizer Rüstungsbranche: Die Landesregierung erteilt keine Bewilligung für die Ausfuhr von Sphinx-Pistolen an die Königliche Garde von Saudi-Arabien.

Legende: Video Pistolen für Saudi-Arabien: Didier Burkhalter zum Verbot abspielen. Laufzeit 00:37 Minuten.
Aus 10vor10 vom 23.01.2013.

Namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik hatten per Brief beim Bundesrat für den 45-Millionen-Franken-Deal lobbyiert – ohne Erfolg, wie man jetzt weiss.

Der Bundesrat schiebt dem lukrativen Waffengeschäft mit Saudi-Arabien den Riegel. Die Landesregierung verweigert die Bewilligung. Der Bundesrat habe dabei von seinem Handlungsspielraum Gebrauch gemacht, sagte Sprecher André Simonazzi.

Über das Waffengeschäft hatte vergangene Woche die Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens SRF berichtet. Demnach ging es um Pistolenteile der Schweizer Firma KRISS. Die Pistolenteile sollten an die USA geliefert, dort fertig montiert und nach Saudi-Arabien geliefert werden.

Legende: Video Geheimer Waffendeal mit Saudi-Arabien. abspielen. Laufzeit 05:32 Minuten.
Aus 10vor10 vom 17.01.2013.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

17 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Gianni Weidmann, Corrido/CO
    Da wird sich aber sicher Dassault, Krupp etc. freuen Die französischen und deutschen "Waffenschmieden" nehmen die 45 Mio. sicher gerne. Ob sie der Schweiz danken dafür ?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Armin Schweigler, ZH
      So ist das hald in der Globalen Welt und da wird sich auch nichts ändern. Aber mann kann dei Wafen ja gleich als Entwiklungshilfe Deklarieren dann hat man noch einem guten Zweck erfüllt. Ist ja alles nur Lug und Trug. Gehandelt wird auch nur wenn mann so offensichtlich erwicht wird und das hält sich bestimmt in Grenzen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Souichi, Therwil
    Und nun...? Jetzt Verkauft jemand anderst Waffen nach Saudi-Arabien... Tja, ein 45-Millionen-Franken-Deal dem die Schweizer Wirtschaft entgeht, und zugleich auch nicht versteuert wird. Es wird Geld von Hilfs- bis ueber Sozial Gelder gesprochen und ausbezahlt, Gelder verbraucht noch und noecher, doch, WIR die Schweizerinnen und Schweizer, sollen mehr Steuren zahlen, da der Bund zuwenig Geld hat... Aha, ist ihnen was aufgefallen. Bis wir gar nichts mehr Exportieren duerfen, und kapput gehen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hugo, Mallorca
    Die Schweiz will die Welt retten, Halleluja! Als ob man mit Pistolen in einen Krieg zieht. Unser Bundesrat muss die Wirtschaft fördern, nicht die blauäugigen Vorstellungen einiger Staatsangestellten Weltverbesserer. Apropos gefielen mir die Bilder der königlichen Antiterror-Truppe, wie ist denn eigentlich unsere Polizei und Armee ausgerüstet, wo kaufen die Ihre Pistolen ein???
    Ablehnen den Kommentar ablehnen