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Beruf und Familie Bundesrat will Eltern unter die Arme greifen

Der Steuerabzug für die Kinderbetreuung soll deutlich erhöht – und schweizweit harmonisiert werden.

Kinder in einer Spielgruppe.
Legende: Kinderbetreuung kostet: Der Bundesrat will mit seinem Vorschlag Familien unterstützen. Keystone
  • Der Bundesrat schlägt bei der direkten Bundessteuer neu einen Abzug von bis zu 25'000 Franken pro Kind (heute maximal 10'100 Franken) vor.
  • Die Kantone sollen nach dem Willen des Bundesrates künftig einen Abzug von mindestens 10'000 Franken gewähren. Heute variiert der Betrag zwischen unbegrenzt und 3000 Franken.
  • Der Bundesrat rechnet mit Mindereinnahmen von rund 10 Millionen Franken pro Jahr beim Bund und von rund 25 Millionen Franken bei den Kantonen. Er geht aber davon aus, dass die zusätzliche Beschäftigung die Ausfälle langfristig wettmacht.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Josephk Ernstk (Joseph ernst)
    R.M. der Bundesrat will Familien unterstützen. Sind da keine Kinder betroffen?
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  • Kommentar von Urs Graf (U.G)
    Und was bitte ist mit den Familien bei denen ein Elternteil Ihre Kinder selbst zuhause versorgen? Das ist Diskriminierung!
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    1. Antwort von Margot Helmers (Margot Helmers)
      Fremdbetreungskosten fallen nur an bei Berufstätigkeit, ohne Einkommen kann man auch nichts abziehen. Man kann auch nur Arbeitskleider abziehen wenn man berufstätig ist, wer nicht arbeitet kann auch keine Berufskleider abziehen. Ist doch logisch.
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  • Kommentar von Daniel Ehrlich (DE)
    Für Pendler werden die Berufskosten massiv eingeschränkt, auch wenn sie vom RAV gezwungen werden eine Stelle in grosser Distanz anzunehmen. Für Freiwilliges (wie Kinder) gibt es hingegen massive Abzüge, Krippensubventionen etc. aber wer selber zu seinen Kindern schaut und auf weitere Einkünfte verzichtet geht leer aus. Dabei bezahlen schon heute die Mehrheit aller Familien z.B. keine Bundessteuer. Wer soll da noch entlastet werden?
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    1. Antwort von Margot Helmers (Margot Helmers)
      Der Pendlerabzug ist jetzt maximal 3000.-, das SBB GA kostet CHF 3860.-. Kann doch nicht sein das mehr Abzüge geltend gemacht werden können als ein GA kostet. Stau kostet Nerven, Zeit und Geld. Der AHV Generationen-Vertrag ist so aufgebaut, dass man für die bestehenden Rentner einzahlt und selber Nachwuchs aufzieht. Wer soll sonst die AHV mal bezahlen? Fremdbetreuungskosten entstehen nur bei den arbeitenden Eltern, ohne Einkommen - kein Abzug. Hier soll mal der Mittelstand entlastet werden.
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    2. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Die Politik wird nicht nur im Bereich Steuern immer selektiver privilegierend, diskriminierend und ruinierend. Der Abzug pro Kind sollte fuer alle genau gleich sein, und nur vom Steuerbetrag (zB -5000 pro Kind) statt zugunsten der Reichlinge vom steuerpflichtigen Einkommen gewaehrt werden. Negative Steuern sollten von den Steuerverwaltungen ausgeworfen werden. Was viele andere Amtsstellen massiv entlasten oder gar ueberfluessigen wuerde....
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