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Pet-Flaschen
Legende: Nicht nur Pet-Flaschen sollen künftig vom Detailhändler zurückgenommen werden. Keystone
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Schweiz Bundesrat will Grüne Wirtschaft fördern

Die Schweizer Wirtschaft soll grüner werden. Dies findet auch der Bundesrat. Die Volksinitiative der Grünen Partei für eine Grüne Wirtschaft geht ihm aber zu weit.

Der Bundesrat wolle die Umweltpolitik modernisieren, schreibt das Umweltdepartement (UVEK) in einer Mitteilung. Er wolle die natürlichen Ressourcen schonen, den Konsum ökologischer gestalten und die Kreislaufwirtschaft stärken.

Zu den geplanten Änderungen hat der Bundesrat eine Vernehmlassung eröffnet. Im Umweltschutzgesetz soll verankert werden, dass Bund und Kantone eine Verbesserung der Ressourceneffizienz anstreben.

Rücknahmepflicht für Verpackungen

Auch konkretere Massnahmen sind aber vorgesehen: Der Bund soll die Kompetenz erhalten, im Detailhandel eine Rücknahmepflicht für Verpackungen einzuführen, falls dies nötig sein sollte, um deren Verwertung sicherzustellen.

Regeln für Rohstoffhändler

Regeln sieht der Entwurf auch für die Rohstoffbranche vor: Wenn Rohstoffe nicht im Einklang mit den Vorschriften des Ursprungslandes angebaut, abgebaut oder gehandelt worden sind oder wenn der Abbau die Umwelt erheblich belastet, könnte der Bundesrat Anforderungen stellen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von M.A. Jinnah , Bern
    Wie komplieziert ist das denn. Wiso nicht gleich Fördergelder an die Gemeinden, damit der Plastickmüll vom Recyclingunternehmen abgeholt werden kann.
  • Kommentar von M Jaeger , Wildwil
    Grünen Eiferer wohin man nur schaut «Es ist sicher, dass dieser Umweltaktionismus die moderne Inkarnation des Kommunismus ist.» 2007, Václav Klaus, tschechischer Präsident
  • Kommentar von M. Steiner , ZH
    Wie wär's dann mit dem Verbot von Erdöl als Ausgangsstoff für Verpackungsmaterial? Dem Verbot von Mikrokunststoffen in Zahnpasten, Peelings und anderem Zeug? Dem Abschaffen der Stromverbilligung für Grossverbraucher? Dem Verbot von transeuropäischen Produktions-/Transportpingpong à la EU? Es gibt sicher hunderte Konkrete, einfache Mssnahmen. Doch für mehr als schönen Absichtserklärung fehlt unserer derzeitigen Lobbyregierung der Mut.
    1. Antwort von Hans Haller , Kölliken
      Immerhin ein paar Ansätze, wo man etwas bewegen könnte. Aber wie immer wir sind ja so klein und erst noch mitten in der EU gefangen. (smile)