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Schweiz Bundesrat will Spekulation mit Nahrungsmitteln nicht verbieten

Der Bundesrat will die Armut in den Entwicklungsländern bekämpfen. In der Initiative sieht er aber den falschen Anreiz.

Sowohl der Bundesrat als auch die Initianten der Vorlage «Keine Spekulationen mit Nahrungsmitteln» wollen die Nahrungsmittelversorgung in den Entwicklungsländern verbessern und die Armut dort bekämpfen. Aber in der «Spekulationsstopp-Initiative» sieht der Bundesrat den falschen Ansatz.

Die Jusos, gemeinsam mit der SP, den Grünen und mehreren Hilfswerken, lancierten die Initiative im April letzten Jahres. Im Initiativtext forderten sie ein Ende der Spekulationen mit Nahrungsmitteln: Den Finanzinstituten soll es untersagt werden, in Finanzinstrumente zu investieren, die sich auf Agrar-Rohstoffe und Nahrungsmittel beziehen.

Der Bundesrat ist der Meinung, dass die Initiative die Probleme in den Entwicklungsländern nicht lösen kann. Ein Spekulationsverbot würde ausserdem zu einem Verlust von Arbeitsplätzen in der Schweiz führen.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Da fängt die Hungerpolitik gegen die Mittellosen an - sollen diese doch sehen wie sie sich ernähren . Mit fettem Bauch ist gut zu entscheiden -wenn der Magen knurrt sieht das Ganze anders aus .
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  • Kommentar von Nico Basler, Basel
    Sonntagsarbeit, 220 Mio für die Katz, Spekulation mit Nahrungsmitteln, bei der Förderung des dualen Weiterbildungssystem Sendepause - aber Steueroptimierung über die Kanalinseln. Liebe Bundesversammlung erlöst uns endlich von dieser Nullnummer.
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  • Kommentar von Hans Knecht, Trony
    Man tut gut daran zu unterscheiden zwischen Grundnahrungsmittel und Luxusnahrungsmittel. Bei Grundnahrungsmittel tut meines Erachtens der Bund gut daran den Einkaufs- und Verkaufspreis vorzuschreiben und mit dem Gewinn Nahrungsmittelreserven zu schaffen für Kriesenzeiten. Bei Luxusnahrungsmittel gibt es keinen Grund diese zu reglementieren solange sie nicht Gesundheitsgefährdent sind. Ein Punkte finde ich gut an den Linken; sie haben erkannt, dass zu hohe Gewinnmargen wirtschaftsschädigend sind.
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