Zum Inhalt springen

Bundesratswahlen 2015 Heinz Brand will nicht mehr

Die Lust auf einen Sitz im Bundesrat ist dem Bündner SVP-Nationalrat offenbar vergangen. In einem Communiqué nimmt sich der 60-Jährige selbst aus dem Rennen.

Heinz Brand wird eine allfällige Wahl in den Bundesrat «unter keinen Umständen annehmen». Der 60-jährige Politiker sah sich zu dieser Klarstellung genötigt, nachdem immer mehr Spekulationen um seine Person angestellt worden waren.

Legende: Video Schluss mit Spekulationen: Heinz Brand nimmt sich aus dem Rennen abspielen. Laufzeit 1:10 Minuten.
Aus News-Clip vom 03.12.2015.

Der Grund dafür war, dass Brand gegenüber der «Rundschau» ein Viererticket ins Spiel gebracht hatte. «Mit dem Viererticket würde man insbesondere dem Anliegen und dem Wunsch der anderen Parteien nach einer echten Auswahl Rechnung tragen», hatte Brand argumentiert. Damit hatte der Bündner SVP-Nationalrat eine Hintertüre für eine mögliche Wahl aufgestossen.

Beseitigung von «Unklarheiten»

Nun teilte Brand mit, er habe bereits unmittelbar im Nachgang an das parteiinterne Auswahlverfahren festgehalten, dass er als Kandidat für die Bundesratswahl vom 9. Dezember nicht mehr zur Verfügung stehe.

Zur Bekräftigung seines Standpunktes («ich stehe definitiv nicht als Bundesratskandidat zur Verfügung») verschickte Brand eine Medienmitteilung. Der SVP-Nationalrat unterstrich in der Mitteilung, dass er im Falle einer Wahl «diese nicht annehme werde». Und weiter schrieb er: «Damit will ich allfällige Unklarheiten über meine Beteiligung an der Wahl schon vorgängig klären.»

Gegenüber SRF macht Brand deutlich, dass es sich hier nicht etwa um einen Meinungsumschwung handelt, sondern lediglich um eine Fehlinterpretation seiner früheren Aussage.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

70 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von H. Kaalam (Aitheantas a thabhairt don ealaín tú)
    Ich denke Herr Brand wird bei den kommenden Wahlen, wenn Herr Maurer nicht mehr antritt, von der SVP berücksichtigt. Und vielleicht verzichten die Linken auf ein Spielchen und wählen einen der drei vorgeschlagenene. Immerhin zählen strengst aberichtete Linke Parteisoldaten auch meine Beiträge und machen Komplimente. Warum dann nicht auch die linken im Parlament. Warten wir doch mal die Wahlen ab.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Lucas Kunz (L'art pur l'art)
      Das Nachzählen ist einfach eine simple Methode, Sie der Unredlichkeit zu überführen ...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von H. Kaalam (Aitheantas a thabhairt don ealaín tú)
      " Sie der Unredlichkeit zu überführen .." oh welche Unredlichkeit, da bin ich jetzt aber gespannt. Ausser meine Meinung zu schreiben, was soll daran Unredlich sein, bitte Konkreter, mein guter Lucas Kunz
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von H. Kaalam (Aitheantas a thabhairt don ealaín tú)
    Bravo und Danke Herr Brand für die Einsicht. Uebrigens haben Sie schon gewusst. Die SP selber hat gewählte Bundesräte unter Druck gesetzt Wahl nicht anzunehmen. Nachdem man voher das Parlament mit einer Einerkandidatur erpresste. Und Herr Wernli SP wurde gar ganz aus der Partei geschmissen. Das war alles nicht nett, gell L. Kunz! :-)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von H. Kaalam (Aitheantas a thabhairt don ealaín tú)
    Immer wenn Linke Parteisoldaten einem den Mund verbieten will, weiss man dass man eine für Linke unangenehme Wahrheit geäussert hat. Natürlich ist es Fakt wie die SP welche so die SVP wegen den Statuten angreift die welche selber Wahlen in der Bundesversammlung nicht respektierte und den gewählten Herr Matthey oder Herr Wernli androhte ja die Wahl nicht anzunehmen. Herr Brand entschied sich aus freien Stücken. Er kann im Gegensatz zu den SPlern Sprengkandidatur annehmen. Nur nicht für die SVP
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Lucas Kunz (L'art pur l'art)
      Niemand verbietet Ihnen den Mund ... bestes Beispiel haben Sie hier: von den 66 Kommentaren geht alleine 1/3 auf Ihr Konto! Ist schon eine Meisterleistung - Chapeau!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von H. Kaalam (Aitheantas a thabhairt don ealaín tú)
      Vielen Dank fürs Kompliment und nachzählen. Darauf kann ich mich immer verlassen beim sehr netten Herr Kunz. Merci!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen