Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Schweiz Busdrama im Wallis: Anklage gegen Chauffeur nicht möglich

Die Strafuntersuchung zum Carunglück in Siders (VS) im Jahr 2012 ist zurecht eingestellt worden. Das Bundesgericht hat einen entsprechenden Entscheid des Kantonsgerichts Wallis bestätigt.

Im März 2012 ging das Carunglück auf der Autobahn A9 im Tunnel von Siders um die Welt. Ein belgischer Bus war frontal in eine Tunnelwand geprallt. 22 Kinder und 6 Erwachsene – unter ihnen der Chauffeur – kamen ums Leben.

Fahrer tot – Anklage nicht möglich

Drei Jahre danach beschäftigt das Unglück das Bundesgericht. Eltern von zwei tödlich verunglückten Kindern hatten Beschwerde eingereicht. Sie sind der Ansicht, dass zusätzliche Untersuchungen notwendig seien, weil dem Carchauffeur Antidepressiva verschrieben worden waren.

Video
Aus dem Archiv: Neue These zur Unfallursache
Aus Tagesschau vom 16.07.2014.
abspielen. Laufzeit 59 Sekunden.

Da der Fahrer selbst beim Unfall ebenfalls ums Leben kam, kann gegen ihn keine Anklage mehr erhoben werden, urteilte nun das Bundesgericht.

Die Frage der strafrechtlichen Verantwortlichkeit des Medikamentenherstellers oder des Arztes, der das Medikament verschrieben hatte, war vor den kantonalen Justizbehörden nicht gestellt worden. Weder die Eltern noch der Staatsanwalt hatten sie aufgeworfen. Aus diesem Grund kann sie nicht vom Bundesgericht behandelt werden.

Laut dem Unfallbericht war vor drei Jahren Unaufmerksamkeit oder ein Schwächeanfall des Fahrers die Ursache für das Unglück.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von alma comuzzi , zuchwil
    ausnahmsweise fällt sogar das bundesgericht mal einen vernünftigen entscheid (was so selbstverständlich nicht ist). fürsprechern und richtern ist leider zu oft eine sehr eigentümliche, 'juristisch' bzw. 'gesetzlich' untermauerte sichtweise eigen...
  • Kommentar von Adrian Flükiger , Bern
    So ab 30 Grad Lufttemperatur tickt manch Eine/r leicht anders. Nun wenigstens wahrt das Bundesgericht die Verhältnismässigkeit und stellt nicht doch noch einen Toten vor Gericht.