Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Schweiz Chodorkowski darf bleiben

Der Kreml-Kritiker und Milliardär hat eine Aufenthaltsbewilligung für die Schweiz erhalten. Er plant, in der St.Galler Gemeinde Rapperswil-Jona am oberen Zürichsee zu wohnen.

Die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Bewilligung seien erfüllt und es lägen keine politischen Umstände vor, die gegen eine Bewilligung sprächen, sagte Martin Reichlin vom Bundesamt für Migration (BFM). Er bestätigte eine Meldung der «NZZ am Sonntag». Die Bewilligung gilt für die ganze Schweiz und wird nach einem Jahr überprüft.

Chodorkowski will im Kanton St.Gallen Wohnsitz nehmen, weil dort seine Familie lebt und zwei seiner Kinder zur Schule gehen. Der Kanton St. Gallen beantragte dem Bundesamt, der Aufenthaltsgenehmigung zuzustimmen. Er machte «erhebliche kantonale fiskalische Interessen» geltend.

Video
Interview mit Chodorkowski, als er in die Schweiz kam
Aus Tagesschau vom 05.01.2014.
abspielen

Der russische Unternehmer verdiente im Ölgeschäft Milliarden und gilt als ehemals reichster Mann Russlands. Der Ölmagnat und Kritiker von Präsident Wladimir Putin war 2005 unter anderem wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden und sass bis Ende 2013 in Haft.

Überraschend begnadigt

Nach seiner überraschenden Begnadigung kurz vor Weihnachten reiste Chodorkowski Anfang Januar in die Schweiz zu seiner Familie. In der Schweiz soll sich auch ein Teil seines Vermögens befinden.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

17 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hans Weiler , St. Gallen
    Kriminell oder nicht kriminell spielt keine Rolle. Politisch auf der momentan korrekten Seite zu stehen dagegen sehr. Wenn Janukowitsch die eigene Bevölkerung beraubt, werden seine Konten gesperrt. Chodorkowski (deine Feinde sind auch unsere Feinde) kann dasselbe problemlos tun. Sowas nennt sich dann Rechtsstaat.
  • Kommentar von V. Humbert , Carouge
    Wie bitte?! Trotz MEI Annahme?! Ach so... Er ist Milliardär. Das ändert natürlich alles. Wie Herr Blocher schon sagte. Die ganze Welt kann nicht zu uns kommen. Alle Milliardäre dieser Welt natürlich schon.
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Schon saumässig interessant: Da kämpft die Schweiz an vorderster Front gegen Steuerhinterziehung. Gleichzeitig beherbergt sie einen steinreichen Oligarchen, der selber Steuern hinterzogen hat. Aber eben, es handelt sich hier um einen lukrativen Steuerzahler. Herzlich willkommen auch Herr Putin, bei ihrem Nachbarn und Landsmann in der Oligarchenoase Schwizaria! Der Schweizerpass liegt für euch schon parat.
    1. Antwort von B. Küng , Biel
      Die Schweiz kämpft an vorderster Front gegen Steuerhinterziehung?? Da lacht der Hahn und gackern die Hühner. Es ist wohl eher so dass die Schweiz mit dem sturen Festhalten am Bankgeheimnis die Steuerhinterziehung eher fördert!