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CS-Sorgenbarometer Das sind die zehn grössten Sorgen der Schweizer Bevölkerung

  • Die Corona-Pandemie und ihre Folgen ist derzeit die alles überragende Sorge der Schweizerinnen und Schweizer.
  • Auf Rang zwei steht die Altersvorsorge.
  • Zu diesem Schluss kommt das Sorgenbarometer der Credit Suisse 2020.
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Aus dem Archiv: Schweiz steuert auf Corona-Burnout zu
Aus Tagesschau vom 06.11.2020.
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Über die Hälfte der Personen, die das Forschungsinstitut gfs.bern im Auftrag der Credit Suisse befragt hat, gaben an, dass ihnen das Coronavirus am meisten Sorgen bereite. Das zeige, wie weitreichend die Auswirkungen des Virus auf alle Aspekte des Lebens seien.

Doch nicht nur kurzfristig bewegt das Coronavirus die Schweizerinnen und Schweizer zutiefst. Auch langfristig rechnen sie mit einschneidenden Folgen, die auch in drei Jahren noch spürbar sein dürften.

Steigende Arbeitslosigkeit befürchtet

So erwarten vier von fünf befragten Personen, dass als Folge der Corona-Pandemie die Arbeitslosigkeit steigen dürfte. Gut jeder Zweite ist überzeugt, dass die Altersvorsorge leiden wird. Negativ dürfte sich die Pandemie auch im Schweizer Tourismus niederschlagen.

Zuversichtlicher ist die Bevölkerung mit Blick auf die globale politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit, die neutral beurteilt wird. Bei den erwarteten Auswirkungen auf den Bankenplatz und die Gesundheitsversorgung überwiegt in der Tendenz der Optimismus.

Home-Office als Lichtblick

Was die Digitalisierung der Arbeitswelt und das Home-Office anbelangt, sehen die Schweizerinnen und Schweizer die mittelfristigen Auswirkungen überwiegend positiv. Die Pandemie habe jedoch aufgezeigt, wie verletzlich die globalisierte Gesellschaft sowie die Produktionsprozesse und Lieferketten seien.

Über das Sorgenbarometer

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Die Credit Suisse misst seit 44 Jahren in einer Umfrage die Sorgen der Schweizer Bevölkerung. Im laufenden Jahr befragte das gfs.bern im Auftrag der Grossbank knapp 1800 stimmberechtigte Personen in der ganzen Schweiz zwischen Juli und August. Der statistische Stichprobenfehler lag bei +/- 2,0 Prozentpunkten.

Gute Noten erhalten in der Befragung der Bundesrat, das Parlament und die staatliche Verwaltung. Nach einem Einbruch im letzten Jahr stieg das Vertrauen wohl auch wegen des guten Krisenmanagements in der ersten Welle der Corona-Pandemie wieder spürbar an.

Nicht davon profitieren konnte die Armee. Dies trotz der grössten Mobilmachung seit dem Zweiten Weltkrieg. Nach wie vor das grösste Vertrauen in der Bevölkerung geniesst zum dritten Mal in Folge die Polizei. Mehr als zwei Drittel äusserten sich entsprechend.

Sorgen um die Altersvorsorge

Neben dem alles überragenden Thema Corona sehe die Liste der grössten Sorgen ähnlich aus wie bei der letztjährigen Befragung. Die Zukunft der AHV und der Altersvorsorge rangierten auf Rang zwei gefolgt von der Angst vor Arbeitslosigkeit. Auch der Umweltschutz und das Klima bereiten der Öffentlichkeit weiter grosse Sorgen.

Aufhorchen lässt das steigende Interesse an politischen Fragen in der Bevölkerung. Demnach gaben 85 Prozent der Befragten an, sie seien sehr oder eher an Politik interessiert. Seit fünf Jahren steigt dieser Wert kontinuierlich an. Die wichtige Rolle der Politik in der Pandemie-Bekämpfung könnte das Interesse verstärkt haben.

SRF 4 News, 19.11.2020, 10.00 Uhr;

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33 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Schoenenberger  (Beaumont)
    Wenn ich etwas nicht weiss ist das keine Schande. Eine Schande ist wenn ich nicht weiss und Behauptungen aufstelle ich wüsste.
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  • Kommentar von Paul Schoenenberger  (Beaumont)
    Die grösste Sorge dürfte oder sollte sein die Impfung gegen Covid-19. Also RNA Impfung. Was bedeutet das? Man greift in unser Zellsystem ein ???. Was bewirkt das? Erfahrung hat man keine, oder doch? Warum überhaupt impfen wenn grosse Teile höchsten Wissenschaft sagen Corona ist vergleichbar mit einer mittelschweren Grippe. Auf diese Fragen bitte nur Antworten von ausgewiesenen Wissenschaftern, Pseudowissen ist nicht gefragt.
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  • Kommentar von Jonathan Wolff  (Nathanloup)
    Mich beschäftigen nur Klimaschutz und Nahrungsmittelsicherheit. Beim Rest kommt es, wie es kommen muss. Wenn ich mich jetzt mit 32 schon über die AHV-Gedanken machen müsste, wäre es mir echt langweilig...
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    1. Antwort von Werner Gürr  (FrMu)
      Herr Wolff
      Es ist auch nicht nötig sich über die AHV Sorgen zu machen. Aber schauen Sie, dass keine Lücken bei den Beitragsjahren entstehen. Wer weiss, wie hoch das AHV Pensionsalter in 30 Jahren sein wird, wenn Sie in das entspr. Alter kommen. Bis dahin vergeht noch viel Zeit und derweil lohnt es sich den Überblick und die Kontrolle zu behalten.
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