Zum Inhalt springen

Schweiz CVP sagt Nein zur Initiative der Abtreibungsfinanzierung

Schwangerschaftsabbrüche sollen weiterhin von der Grundversicherung bezahlt werden. Das Nein der CVP an ihrer Delegiertenversammlung ist mit 180 zu 28 Stimmen deutlich ausgefallen.

Legende: Video CVP arbeitet am Parteiprogramm für die Wahlen 2015 abspielen. Laufzeit 1:52 Minuten.
Aus Tagesschau vom 11.01.2014.

Die aus religiös-konservativen Kreisen lancierte Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» findet bei der katholischen CVP keinen Widerhall. Die Delegierten empfehlen für den 9. Februar ein klares Nein.

Es gelte «den Angriff auf das Solidaritätsprinzip in der Krankenversicherung» zu stoppen, sagte der Thurgauer Nationalrat Christian Lohr in seiner Erläuterung. Die Parolen für die anderen Initiativen fassten die Delegierten schon Ende Oktober. Dabei sprach sich die Partei gegen die Masseneinwanderungs-Initiative aus und für die Fabi-Vorlage.

In Bern befasste sich die Partei bereits mit der Zukunft. Beispielsweise mit der Mindestlohn-Initiative der Gewerkschaften oder Abschaffung der Pauschalbesteuerung. Die CVP lehnt beide Initiativen ab.

Die Delegierten segneten zudem ohne Gegenstimme das neue Parteiprogramm ab. Mit dem Dokument definiert die CVP mit Blick auf die kommenden nationalen Wahlen ihre Schwerpunkte und Positionen. Sie will sich für Familien, eine soziale Marktwirtschaft und eine «sichere Schweiz» einsetzen.

Abschied von Urs Schwaller

Warme Worte gab es für den scheidenden Fraktionspräsidenten der CVP. Schwaller sei ein fantastischer Kollege und verstehe es, auf freundliche Art den Tarif durchzugeben, sagte Parteipräsident Darbellay vor den rund 200 Delegierten der Partei.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

39 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bosshard Miriam, Langnau i.E.
    Liebe CVP ich bin enteuscht. Das sind nicht die Werte die ich von einer Christlichen Volkspartei erwartet/erhofft hätte...ich bin wirklich keine SVP liebhaberin...aber in dieser Abstimmung vertreten sie für mich stimmige Werte. Das heist nicht das ich gewisse Frauen (nach Sexueller Gewalt z.B) nicht verstehen kann die Abtreiben. Und hier würde ich mich hüten die noch dafür zu "bestrafen". Aber wenn die Verantwortung in anderen Sitwationen ERST bei der Abtreibung übernommen wird ist dies zu späht
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Beppie Hermann, Bundey
    Kein Verhütungsmittel ist 100%ig sicher,auch nicht Sterilisation,geschweige denn die gefährl.Pille,die Mann seit Generationen Frau ganz fraglos zumutet.Solange es jedoch die Pille für den Mann nicht gibt u.derart viele Kondomverweigerer od.solche,die damit nicht umgehen können,unerwünschte Kinder zeugen,um sich danach ungestraft aus dem Staub zu machen,dürfen Frauen in keiner Weise allein gelassen werden.Aber das ist noch heute unchristliche Realität,auch die psych.Folgen bei ungewollten Kindern
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von J-P Simon, Nietzscheaner, Bern
    Die Menschheit der christl. Welt, muss sich, die Zeit ist nah, den Vorwurf gefallen lassen, einen folgenschweren Fehler gemacht zu haben, einen, den zu verzeihen, zeit- und energieraubend sein wird. Mehrere Generationen werden daran zu nagen haben, wie die Ratte am Käse. Christl. zu sein, ein leichtes Mäntelchen???,– viele Menschen in diesem litten, als wiege es mehrere Tonnen. Einzig alle Motten dieser Welt, haben es stets begriffen, sich dem Stoff, trotz des genüsslichen Moders, zu entsagen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Bernhard Graf, Ulisbach
      @Simon: Im Dieseits haben Sie die Möglichkeit zu entsagen und im Jenseits eine Ewigkeit, darüber leidvoll nachzudenken...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von J-P Simon, Nietzscheaner, Bern
      B.Graf, auf Anhieb weiss nicht so genau, wie ich ihre Worte interpretieren soll, um dass Sie im Diesseits, d.h. im Hier u. Jetzt u. sofort verstanden werden. Es wäre schade zu warten, bis das Jenseits Sie ruft. Drum gehe ich mal davon aus; Was Sie schreiben, auch so meinen, d.h. dass ich dereinst eine Ewigkeit darüber leidvoll nachdenken soll. Solches zu schreiben ist Zeitverschwendung, die Zeit dort zu verwenden, wo die Ursprünge, Entstehung u. Entwicklung des Antisemitismus frei zu legen wäre.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen