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Schweiz Dauert der Zivildienst bald 468 Tage?

Der Dienst am Vaterland im Tarnanzug wird immer unbeliebter. Immer mehr Wehrpflichtige bevorzugen den Zivildienst. Nun will die Sicherheitskommission diesem Trend entgegenwirken.

Legende: Video Der Zivildienst soll an Attraktivität verlieren abspielen. Laufzeit 04:12 Minuten.
Aus 10vor10 vom 02.08.2016.

Seit 1996 können Schweizer Männer anstelle des Militärdienstes einen anderthalb Mal so langen Zivildienst leisten. Immer mehr Wehrpflichtige machen davon Gebrauch. Im vergangen Jahr lag die Zahl bei mehr als 5800. Über 50 Prozent legen Gewehr und Uniform nach der Rekrutenschule ab und werden Zivi.

Längere Dienstpflicht

Dienst zu Bürozeiten und freies Wochenende sind hoch im Kurs. Zu hoch, wie nun die Sicherheitskommission des Nationalrats (SiK) sagt. Die Departemente von Verteidigungsminister Guy Parmelin und Wirtschaftsminister und Bundespräsident Johann Schneider-Ammann wurden beauftragt, bis zur Sommerpause Vorschläge auszuarbeiten, wie die Situation entschärft werden kann.

Nebst der Attraktivitätssteigerung des WK-Dienstes soll der Hebel bei der Dauer des Zivildienstes angesetzt werden. Statt wie bisher 1,5 soll der Faktor auf 1,8 angehoben werden, meint CVP-Nationalrat Jakob Büchler. Statt 390 soll also der Einsatz 468 Tage dauern.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Wigger (Daniel999)
    https://youtu.be/DleoNekF4pk Freude herrscht!! in 30 Tagen am 3. September wird in Basel gefeiert und gedankt! Danke liebes väterlich geprägte Mutterland Helvetia, dass du mir die Möglichkeit bietest einen sinnstiftenden Dienst an Mensch und Natur zu leisten. Gerne helfe ich bei der Aufrüstung der Friedensarmeen mit Kommunikationskursen, Glücksschulen und neuen Einsatzbetrieben. Danke lieber Steuerzahler, dass du das alles mitträgst. Danke liebes SRF-Team für den Beitrag.
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  • Kommentar von Benjamin Thiel (BThiel)
    Einer Gesellschaft die Arbeitskräft massiv importiert, einen Wehrdienst aufzuzwingen, ist sowas von unlogisch. Man sollte sich mal die Arbeitsstunden ausrechnen die der Wirtschaft dadurch verloren gehen und durch Zuzug ausgeglichen wird. Zudem eine Wehrpflichitgenarmee gegen Drohnen soviel nützt, wie Anti Brumm. Man sollte dieses Relikt aus dem 20. Jahrhundert endlich abschaffen. Und wir zahlen auch noch dafür...
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  • Kommentar von Rene Weisskorn (Lecarnom)
    Wenn wir im WK wieder mal Benzin oder Munition vernichten müssen, nur um das Budget aufzubrauchen, damit dieses im nächsten Jahr nicht gekürzt wird, werde ich das Gesuch um Zivildienstleistung stellen. Solch sinnloser Verbrauch von Ressourcen kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.
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    1. Antwort von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
      Das ist nicht nur in der Armee so, uvam auch bei Gemeinden, beispielsweise beim Strassenunterhalt. Da wird irgendwo ein Loch aufgerissen uam, nur damit das Kantonsbudget nicht gekürzt wird. Oder auch an Schulen, da werden jedes Jahr die PCs ausgewechselt usf, selbst brandneue, nur damit das Budget aufgebraucht wird. Das müsste bei jährlicher Abrechnung und einem Notwendigkeitsnachweis nicht sein. Auf diese Weise gehen Millionen Steuergelder Flöte!
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