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Schweiz Der Gripen rollt aufs Fliessband

Der schwedische Kampfjet Gripen war Gegenstand zahlreicher Polit-Debatten in Bern. Allerdings existierte die Maschine bislang nur auf dem Papier. Nun hat die Montage des Kampfflugzeugs begonnen. 22 Jets werden 2018 an die Schweiz ausgeliefert.

Kampfjet des Typs Gripen C in der Luft
Legende: Testflug in der Schweiz: Ein schwedischer Kampfjet des Typs Gripen C wird auf Herz und Nieren geprüft. Keystone

Geht es nach dem Willen des Bundesrats, bekommt die Schweiz 22 Kampfjets des Typs Gripen. Nach eigenen Angaben hat der schwedische Rüstungskonzern Saab mit der Montage des Fliegers begonnen. Ausgeliefert werden die Jets ab 2018.

«Weltklasse-Fähigkeiten»

Das Rüstungsgeschäft beläuft sich auf 3,126 Milliarden Franken. Es befindet sich derzeit im Parlament. Der Typenentscheid des Bundesrats hatte hohe Wellen geworfen. So wurden etwa verschiedentlich Zweifel an den technischen Fähigkeiten des Gripen geäussert.

Legende: Video «Chronologie der Gripen-Diskussion» abspielen. Laufzeit 3:41 Minuten.
Aus Tagesschau vom 09.04.2013.

Der Hersteller Saab attestierte dem Kampfjet dagegen «Weltklasse-Fähigkeiten». Nach dem Entwicklungsprozess sei nun die Konstruktion des Testflugzeugs 39-8 angelaufen. Dieses werde die erste komplette Vorserienversion des Gripen E, teilte der Rüstungskonzern mit.

Testflüge in der Schweiz

Der Gripen E folgt auf das Vorgängermodell Gripen F. Die technologischen Neuerungen des neuen Jets wurden gemäss Saab unter anderem bei Testflügen in der Schweiz erprobt. Ein Demonstrationsjet war im Herbst vergangenen Jahres auf dem Militärflugplatz Emmen stationiert.

In der Schweiz steht der Gripen-Entscheid noch aus. Anders in Schweden: Die Regierung hat bereits grünes Licht gegeben für die Bestellung von 60 Jets.

27 Kommentare

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  • Kommentar von J. Nehru, Solothurn
    CHF 3'126'000'000 ... ...für einen einfachen Bürger, annähern 50'000 Jahresgehälter. Unvrostellbar wie viele KK Beiträg bezahlt, alte Heizkessel ersetzt, oder neue (Minergie-) Einfamilienhäuser damit gebaut werden könnten.
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  • Kommentar von M.A. Jinnah, Bern
    Hilfreich die drei Videos unter: bit.ly/16PTGxj Man muss sich allerdings schon fragen ob die CH tatsächlich eine solch "physisch machtvolles" instrumment braucht. Ob es überhaupt eine Armee brauch villeicht auch. In einem kleinen Land wie der CH, ist es schwehr eine Armee aufzubauen die gegen Supermächte, oder Militärbündnisse wie NATO, EU, OVKS ect, zumindest ebenwürdigen widerstand leisten könnte.
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    1. Antwort von M. Keller, Thurgau
      Das AUFBAUEN an sich ist ein leichtes, Milizarmee sei dank (man müsste nur wieder den ehem. AdA's ihre Dienstwaffen und Munition überlassen usw). Das Erschwerdende ist aber, das man in einem Land wie der CH der Armee keine Mittel mehr geben will. Das VBS ist das Departement mit dem kleinsten Budget... Die Frage ist einfach - WOLLEN WIR, das die CH sich verteidigen kann, oder wollen wir das nicht...
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    2. Antwort von M.A. Jinnah, Bern
      M. Keller, Thurgau: Also ich will nicht. Meine Argumente sind einfach. Hände hoch ist billiger, und sicherer. Sicherer? Ja! Stehe ich mit der Waffe vor einen Polizisten wir er schiessen (und ich bin der schuldige). Stehe ich ohne Waffe vor einen Polizisten, und er schiesst, ist er der schuldige. Ich bin verletzt, ev tot, aber hinter mir ist die CH, und hinter der CH, Völkerrecht ect, und alle Staaten die um ihr Geld fürchten. Simpel!
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    3. Antwort von M. Keller, Thurgau
      Wichtiger Unterschied: ein Polizist, der auf einen Soldaten zielt und schiesst, hat ein gröberes Problem... Armee != privater Waffenbesitz. Ferner möchte ich Sie daran erinnern: jedes Land hat eine Armee; eine eigene, oder eine Fremde... Aber wie ich weiter unten schrieb: mit DIESER Regierung bräuchten wir streng genommen keine Armee; andererseits könnte die Armee wichtig werden (wie in Ägypten), wenn unsere Regierung weiterhin über die Strenge schlägt... Armee ja/nein - ist philosophisch..
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    4. Antwort von M.A. Jinnah, Bern
      M. Keller, Thurgau: Sicher ist da ein unterscheid, aber nicht der den sich angegegangen sind. Auf einen unbewaffneten zu schiessen ist und bleibt straffbar -> auch im Krieg. In dem man sich Kampf- & Waffenlos dem agressor in den Weg stellt, bringt man den agressor in eine verzwickte situation. Stellen sie sich vor die CH würde von den USA angegriffen, undwir tun -ausser beobachten- nichts dagegen. Obama/CH würde in der Weltpresse augenblicklich mit Hussein/Kuwait gleichgestellt.
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    5. Antwort von Albert Planta, Chur
      M. Keller, Thurgau: "mit DIESER Regierung bräuchten wir streng genommen keine Armee" da hätte der Murer keine Freude. Ich denke, der Teufel liegt wie so oft im Detail.
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    6. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      M.A. Jinnah, Bern : Also Hände hoch und back to Sender.....! (smile)
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  • Kommentar von Alex Bauert, Bern
    Hoffentlich haben die Dinger ein funktionierendes und mit Sender versehenes GPS drin. Sonst sucht der Ueli nicht mehr nur Panzer, Velos und Soldaten, sondern auch irgendwo in der Welt seine Flieger!!!
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