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Schweiz Der Röstigraben ist ein Sozialhilfegraben

236’133 Personen sind im Jahr 2011 in der Schweiz mit wirtschaftlicher Sozialhilfe unterstützt worden. Nirgends ist die Sozialhilfequote höher als in der Romandie.

Legende:
Sozialhilfequote, 2005-2011: Anteil in Prozent der sozialhilfeempfangenden Personen zur Gesamtheit aller Personen in der Schweiz. Bundesamt für Statistik

Insgesamt erfolgten die Unterstützungsleistungen in 144'717 Dossiers, wie das Bundesamt für Statistik (bfs) schreibt. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Anzahl der Sozialhilfebeziehender um rund 5100 Personen oder um 2,2 Prozent.

Dies hatte jedoch keinen Einfluss auf die Sozialhilfequote, weil im selben Zeitraum die Bevölkerung ebenfalls zugenommen hat. Damit beträgt die Sozialhilfequote im dritten Jahr in Folge 3,0 Prozent.

Betrachtet man die Verteilung nach (Sprach-)Regionen, zeigt sich eine tendenziell höhere Quote in der Westschweiz.

Die Sozialhilfequoten der Nordwestschweiz und der Grossregion Zürich liegen mit 2,7 Prozent bzw. 3,2 Prozent höher und damit nahe beim schweizerischen Mittel von 3,0 Prozent. Diese Regionen zeichnen sich durch eine urbanere Besiedlung aus, was sich auf die Quote niederschlägt.

Knapp 30 Prozent aller Unterstützten leben in diesen beiden Grossregionen. Sozialhilfequoten von je 3,9 Prozent weisen sowohl die Genferseeregion als auch das Espace Mittelland aus. Über die Hälfte aller Sozialhilfebeziehenden (53,0 Prozent) leben in diesem Teil der Schweiz.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Rainer Fauser , Augsburg
    Vor nicht allzu langer Zeit, als die Weltwoche darüber berichtete, mit der Bemerkung, die Romandie sei das Griechenland der CH, wurde die Ww von Romands als "rassistisch" beschimpft. Es etablierte sich dafür die Bezeichnung "Welschwoching". Im obigen Bericht fehlen mal wieder typischerweise Begründungen und Gründe für die erhöhte Sozialhilfequote in der Romandie, denn das wäre ja "rassistisch". Ach ja, die Guten, die Netten und die Toleranten danken dafür.
    1. Antwort von A. Planta , Chur
      Anstatt rechtsnationale Zeitschriften zu Gemüte zu führen würde ich mal die unterschiedlichen Strukturen beider Landesteile vergleichen. Als Deutscher sollten sie da ein Profi sein. (Stichwort neue Bundesländer)
  • Kommentar von S. Sachser , Basel
    Interessant ist, dass in allen Kantonen wo die SP einen grossen Wahlanteil hat, die Sozialhilfebezüger prozentual höher liegen als wo anders. Vermutlich bekommen diese personen in diesen Kantonen mehr Geld zugesprochen.
  • Kommentar von Zeder Martin , Luzern
    Tuschur Rigol
    Chamé Travail