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Bundesplatz war gesperrt Der verdächtige Rucksack war ungefährlich

Die Polizei hat am späten Dienstagabend den Bundesplatz in Bern und die Zubringerstrassen vorübergehend gesperrt. Sie nahm eine Person fest. Die Untersuchung zeigte: Der verdächtige Rucksack enthielt keine gefährlichen Gegenstände.

Legende: Audio «Berner Polizei sucht Zeugen» abspielen. Laufzeit 1:04 Minuten.
1:04 min, aus SRF 4 News aktuell vom 02.08.2017.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wegen eines verdächtigen Rucksacks sind in der Stadt Bern am Abend des Nationalfeiertags der Bundesplatz sowie Zufahrtsstrassen vorübergehend gesperrt worden.
  • Der Inhalt des Rucksacks stellte sich als nicht gefährlich heraus.
  • Eine Softair-Waffe wurde sichergestellt. Der Mann befindet sich noch in Polizeigewahrsam.

Eine mutmasslich bewaffnete Person wurde festgenommen. Es handelt sich um einen 39-jährigen Schweizer. Der Rucksack wurde gesichert und abtransportiert. Die Hintergründe des Vorfalls waren vorerst unklar. Hinweise auf einen versuchten Terrorakt lagen laut Angaben der Polizei nicht vor.

Zeugen sahen bewaffneten Mann

Wie die Berner Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland in der Nacht auf Mittwoch mitteilten, alarmierten Passanten kurz nach 21 Uhr die Sicherheitskräfte.

Laut der Zeugen soll ein bewaffneter Mann im Raum des Bären- und des Bundesplatzes einen Rucksack deponiert und Drohungen ausgestossen haben.
Der Mann wurde laut Angaben der Polizei wenige Minuten später in der Innenstadt festgenommen.

Weil er widersprüchliche Angaben zum Inhalt der abgelegten Tasche machte, sperrten die Ordnungskräfte aus Sicherheitsgründen den Bundesplatz, Teile des Bärenplatzes sowie Zufahrtsstrassen ab.

Rucksack mit Roboter geborgen

Feuer- und Explosionsspezialisten der Polizei untersuchten den Rucksack vor Ort. Dieser wurde mit einem Roboter geborgen und laut Polizei an einen «sicheren Ort» transportiert. Kurz nach Mitternacht gab die Polizei das Areal vor dem Bundeshaus wieder frei.

Keine verdächtigen Gegenstände

Beim verhafteten Mann wurde eine Softair-Waffe sichergestellt. Der verdächtige Rucksack enthielt laut Christoph Gnägi von der Kantonspolizei Bern keine gefährlichen Materialien. Der 39-Jährige befindet sich noch immer in Polizeigewahrsam.

20 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    "Pflichtbewusst" wird uns über diesen einfältigen "Bubenstreich" mitgeteilt, dass es sich beim Täter um einen 39-jährigen "Schweizer" handle! Für die Medien sind "rote Pässe" bei verhafteten Leuten immer eine Genugtuung (Erleichterung). Auch wenn es gesamthaft eine Minderheit ist und bleibt, aber die Journalisten geniessen die Nationalität-Bekanntgabe immer, wenn ein "Schweizer-Pass" vorhanden ist! Ich nenne dies "Rassismus pur"!
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  • Kommentar von Dani Queren (Queren)
    Da war wahrscheinlich nur Reithallensprengstoff drin und der explodiert nur im Kopf.
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  • Kommentar von paul schluga (P.S)
    Seit dem Beginn, der Existenz des Menschen werden wir mit einem Ur-Problem immer wieder und wieder konfrontiert. Nun steht es uns wieder bevor: Immigration! Wir haben immer Lösungen gefunden. Nun wird man sehen für welchen Weg sich der Europäer entschieden hat.
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    1. Antwort von Thomas Steiner (Thomas Steiner)
      Immigration ist kein problem sondern die Lösung der meisten unserer Probleme. Nur: ich kann keinen Zusammenhang zwischen dem Bericht und Migration feststellen!!!!
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