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Das 1.August-Gespräch in voller Länge
Aus News-Clip vom 31.07.2015.
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Schweiz «Die direkte Demokratie kann missbraucht werden»

Im Gespräch zum 1. August stellt sich Simonetta Sommaruga den Fragen von SRF-Bundeshausredaktor Hanspeter Trütsch. Er möchte wissen, was die grössten Sorgen der Bevölkerung sind und stellt ihr Fragen zu Themen, die «den Leuten unter den Nägeln brennen».

Eine spezielle Kulisse haben sich Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und SRF-Bundeshausredaktor Hanspeter Trütsch für ihr Gespräch zum 1. August ausgesucht: den Rosengarten in Bern. Mit dem Bundeshaus im Hintergrund fühlt Trütsch der Bundespräsidentin bei ihren Kernthemen auf den Zahn: dem Asylwesen und der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative.

Als er sie zu Beginn des Gesprächs fragt, welche Themen der Bevölkerung am meisten unter den Nägeln brennen, womit sie selber am häufigsten konfrontiert werde, kommt Sommaruga auf die politische Kultur zu sprechen.

Sorgen um die politische Kultur

Es gebe in der direkten Demokratie Instrumente, die missbraucht werden könnten, sagt die Bundespräsidentin. Dies heisse nicht, dass die direkte Demokratie nicht mehr funktioniere – vielmehr seien solche Phänomene das Resultat einer politischen Kultur. Sommaruga zeigt sich besorgt darüber.

Gerade weil die Bevölkerung mehr als in anderen Ländern mitreden dürfe, spürten sie auch die Auswirkungen dieser Kultur. Respekt und der Anstand seien wichtige Voraussetzungen, um die direkte Demokratie weiterhin hoch halten zu können.

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133 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Escher , Leuk - Stadt
    " Es gebe in der direkten Demokratie < INSTRUMENTE >, die missbraucht werden könnten, sagt die Bundespräsidentin " - im Klartext, wenn man nicht mit den EU - Staaten " Katzbuckelt " könnte von dieser < Ecke > Kritik kommen.
    1. Antwort von Ursula Schüpbach , Biel/Bienne
      Oder Leuk-Stadt wusste immer alles besser. Oh, New York! Eine richtige Stadt ist angesagt! Bitte melde dich!
    2. Antwort von christoph heierli , paspels
      @gilbert Johannes Denken Sie doch ein bisschen an die Vergangenheit...die SVP verwässert dauernd vom "Volch" beschlossenen Initiativen. Beispiel gefällig: Alpenschutzinitiative,Zweitwohnungsinitiative usw.
  • Kommentar von Marcel Egloff , Muttenz
    Ich habe mir das Interview mit Frau Sommaruga interessiert angehört. Auch wer politisch anders tickt, muss doch anerkennen, die Bundespräsidentin argumentiert sachlich, fair und vernünftig. Es ist daher für mich völlig unverständlich, dass nun aus der Ecke der Rechtspopulisten ein solches Geheul losbricht. Ich vermute, viele 'Schreiber' haben das Interview nicht bis zum Ende mitangehört oder ihr Statement schon vorher verfasst. Im Wahlkampf verkümmert ganz offenbar die Fähigkeit zuzuhören.
    1. Antwort von E. Waeden , Kt. Zürich
      Also persönlich habe mir die Mühe gemacht & mir das ganze Interview angehört, um vielleicht doch noch ein Körnchen Sympathie für sie bei mir zu finden. Vor allem bei mir haften geblieben sind mir ihre Worte am Ende des Gespräches:" Vor allem bin ich stolz darauf, Bundespräsidentin dieses Landes zu sein." Kam mir spontan dieser Filmtitel in den Sinn:" Stolz und Vorurteile." :-)
    2. Antwort von Gilbert Johannes HOTTINGER , Rheinfelden
      M. Egloff, im Ernst, eine Ansprache vom Bundespräsidenten hat doch sicher objektiv neutral und vor allem sachlich zu sein. Sie aber meinte so ihre polit. Gegner unfair noch angreifen zu müssen; "Direkte Demokratie super ect., aber man kann diese auch missbrauchen, nur um Zeichen zu setzen." Damit "pinkelte" sie der SVP feige ans Bein, setzt aber 2 von Volk & Ständen angenommene Verfassungsartikel stur SELBER nicht um. Ist das etwa dir. Demokratie ? Dafür wird die SP im Herbst abgestraft werden.
    3. Antwort von christoph heierli , paspels
      @Marcel egloff,muttenz Ganz Ihrer Meinung.............. Die Meinungen waren ganz bestimmt gemacht.90% am Stammtisch.Dort wird auch geheult.
  • Kommentar von M. Kohler , Thurgau
    ...Manchmal wünsche ich mir einfach nur mehr Männer in die Regierung....
    1. Antwort von Marcel Egloff , Muttenz
      Das meinen sie aber hoffentlich nicht ernst; wenn doch, tun sie mir leid.
    2. Antwort von Ursula Schüpbach , Biel/Bienne
      Wie wäre es z.B. mit einem Bruce Springsteen?