Die Fahrt in den Süden ist eine Geduldsprobe

Der Gotthard erwies sich einmal mehr als Nadelöhr für den Ferienverkehr. Reisende Richtung Süden mussten bis zu drei Stunden warten.

Autos stehen auf der Gotthard-Autobahn unterhalb der Kirche von Wassen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Stau am Gotthard zog sich zeitweise über weit mehr als 10 Kilometer hin. kameramann.ch / beat kälin

Vor dem Gotthard-Tunnel Richtung Süden, zwischen der Verzweigung Altdorf (UR) und Göschenen (UR), stauten sich die Autos zeitweise auf 16 Kilometern. Dies bedeutete drei Stunden Warten. Nach 20 Uhr waren es immer noch 3 km Stau mit einer Wartezeit von 30 Minuten – Tendenz sinkend.

Verantwortlich für den Stau wari vermutlich der Ferienbeginn in den deutschen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern, teilte der Verkehrsdienst Viasuisse mit.

Die Ausweichroute A13 zwischen Andeer (GR) und Thusis-Süd (GR) war zeitweise in beiden Richtungen gesperrt. Mehrere Pferde waren ausgebüxt und mussten eingefangen werden. Ein Pferd überlebte den Fluchtversuch nicht, es kam zu einem Unfall mit einem Auto.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Ferienstau am Gotthard

    Aus Tagesschau vom 27.7.2013

    Am schönsten Sommertag der bisherigen Saison zieht es die Massen in den Süden. Der Reiseverkehr verstopft mal wieder die Nord-Südachse. Am Gotthard beträgt die Staulänge am Mittag 13 Kilometer. Auch auf der Ausweichroute über den San Bernardino sieht es nicht besser aus, dort staut es bis zu 10 Kilometer.