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Neue Unfallstatistik Die Zahl der Verkehrstoten sinkt

Letztes Jahr sind 216 Menschen auf Schweizer Strassen gestorben – so wenige wie seit 1945 nicht mehr.

Massenkarambolage auf der Autobahn A3  zwischen Reichenburg und Bilten.
Legende: Massenkarambolage auf der Autobahn A3 zwischen Reichenburg und Bilten. Keystone/Archiv
  • Im vergangenen Jahr starben 216 Menschen auf Schweizer Strassen. Das sind 37 Personen und damit 15 Prozent weniger als 2015, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) mitteilte.
  • Die Zahl der Schwerverletzten ging um ein Prozent auf 3785 zurück. Eine Abnahme gab es auch bei Unfällen mit Motorradfahrern sowie Fussgängern.

Entgegen dem Trend verläuft die Entwicklung bei den E-Bikes. Mit insgesamt 210 Unfallopfern ist die Tendenz steigend. Mit 201 Schwerverletzten 2016 erreichte die Anzahl Unfallopfer einen Höchstwert, 9 E-Bike-Fahrer kamen letztes Jahr ums Leben. Der Höchstwert in dieser Hinsicht datiert mit 14 Getöteten von 2015.

Gemäss Astra hat die vermehrte Nutzung von E-Bikes in den letzten Jahren zu einem solch deutlichen Anstieg geführt. Zwei Drittel der E-Bike-Fahrenden sind Personen über 50 Jahre.

Die Verkehrsunfälle bei den Fahrradfahrern sind gemäss Astra weiter auf hohem Niveau. Vergangenes Jahr sind 24 Todesopfer zu verzeichnen, eine Person weniger als 2015. Die Zahl der Schwerverletzten stieg hingegen von 838 auf 854 Personen leicht an.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Man könnte sogar hier die PFZ herbeibemühen und behaupten, dank ihr gibt es weniger Unfalltote in CH. Warum das? Nun, je mehr Autos im Land, desto mehr Staus im Land. Und Stau bedeutet stehender Verkehr. Und im stehenden Verkehr stirbt man seltener. Alles klar?
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  • Kommentar von Tom Duran (Tom Duran)
    Einerseits ein Gutes Zeichen, dass aber wahrscheinlich eine falschen Deutung hervorrufen dürfte: nicht etwa die immer mehr absurden Verboten und höheren Bussen der ViaSchikana sind die Ursache, sondern die Autos werden immer sicherer und mit Brems, Abstandsassistenten usw. ausgestattet. Das Fussgänger und Velofahrer (ja auch ich fahre ab und zu Velo, halte mich aber ans Rotlicht etc.) mehr betroffen sind, wundert nicht. Schon die Fussgängerstreifen nach den Kreiseln sind grob fahrlässig geplant!
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Nun, ich denke, dass die Autoverhinderer sich vermehrt den neuen Sorgenkindern, den über alle Regeln erhabenen Pedaleuren zuwenden sollten. Wird wohl nichts kommen, ausser vielleicht dass über 50-Jährige für ihr E-Bike einen Führerschein benötigen.
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    1. Antwort von W Streuli (Wernu)
      vielleicht sollten die Autoverhinderer den Autofahrer wieder einmal mehr in Erinnerung rufen, das in Ballungsgebieten in der CH jährlich rund 2000 Personen durch die erhöhte Schadstoffbelastung an Lungenkrankheiten sterben. Leider vergisst die Autolobby diese traurige Statistik nur zu schnell.Das Auto ist zwar im Vergleich zu früher sauberer geworden, aber die Masse machts halt aus.Jeder Todesfall, egal ob durch Unfälle, oder durch Schadstoffbelastung in Städten ist einer zuviel
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