Doch kein Armeeeinsatz in Ebola-Gebieten

Die Schweizer Armee wird nicht in den Ebola-Gebieten Westafrikas eingesetzt. Das hat der Bundesrat am Freitag entschieden. Grund ist, dass sich kein militärischer Partner für die geplante Hilfsmission fand.

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Bildlegende: Bundesrat beerdigt seine Pläne für den Armeeeinsatz. Keystone

Mitte Oktober hatte der Bundesrat bekannt gegeben, eine Hilfsmission in Liberia mit freiwilligem Personal und Helikoptern unterstützen zu wollen. «In der Zwischenzeit hat sich gezeigt, dass ein Einsatz der Armee mit Helikoptern zur Unterstützung der humanitären Hilfe in Liberia innert nützlicher Frist nicht realisierbar ist», teilten das Aussendepartement (EDA) und das Verteidigungsdepartement (VBS) mit.

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Der Grund sei, dass niemand in Liberia die notwendige logistische Unterstützung für einen solchen Einsatz bereitstellen könne. Für den Aufbau der Infrastruktur im Land brauche es zudem auch nicht mehr so viele Lufttransportmittel wie zuvor.

Die Erkundungsmission in Liberia, die dazu diente, das Terrain auszuloten, fand vom 20. bis zum 23. Oktober 2014 statt. In der Schweiz wurden bereits Freiwillige rekrutiert und auf einen möglichen Einsatz in Westafrika vorbereitet. Zudem wurde das nötige Material bereitgestellt.