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Schweiz Dreckluft macht in der Schweiz immer noch krank

Die besser gewordene Luft in der Schweiz ist noch nicht gut genug. Noch immer erkranken oder sterben Menschen wegen der zu hohen Belastung mit Feinstaub oder Ozon.

Häuserdächer mit rauchenden Kaminen
Legende: Die Feinstaubbelastungen in der Schweiz beeinträchtigen vor allem die Gesundheit der Kinder. Im Bild die Stadt Chur. Keystone/Archivbild

Die Luft ist in den vergangenen 25 Jahren zwar deutlich besser geworden in der Schweiz. Aber Feinstaub, Ozon und Stickoxide machen den Menschen noch immer zu stark zu schaffen. 3000 bis 4000 Menschen sterben jedes Jahr vorzeitig wegen der Luftbelastung, wie das Bundesamt für Umwelt (Bafu) in seinem neusten Umweltbericht schreibt.

Bronchitis wegen schlechter Luft

Ungefähr 39'000 Mal erkranken Kinder und 1000 Mal Erwachsene jedes Jahr wegen der Luftschadstoffe an akuter Bronchitis. Insgesamt führt zu schlechte Luft jährlich zu Gesundheitskosten von geschätzten 5,1 Milliarden Franken.

Die Luftverschmutzung wird hauptsächlich vom Autoverkehr, der Landwirtschaft und der Industrie verursacht. Unter der schlechten Luft leiden auch Ökosysteme wie zum Beispiel Moore und alpine Heiden.

Um die Belastung zu senken, müsse bei Fahrzeugen, Industrieanlagen und Heizungen konsequent der höchste Stand der Technik gefördert werden, hält das Bafu fest.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Bereits vor 70 Jahren gab es Pläne, die Hauptstrasse von Othmarsingen ins Freiamt in eine Schnellstrasse umzubauen. Man kaufte Liegenschaften, reservierte Land, plante und plante, sogar ein Tunnel von Mägenwil bis Dottikon war im Gespräch. Heute ist die Strasse immer noch die Gleiche, zwischen 17 und 18 Uhr stehen die Autos bis zu 2 Kilometer vor Dottikon im Dauerstau. Die gekauften Liegenschaften wurden zwischenzeitlich wieder verkauft, geändert hat sich nichts. Ausser der Luftverschmutzung...
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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Und typischerweise redet man wieder nur vom Menschen. Seine Mitgeschöpfe in Fauna und Flora, seine Umwelt sind wie immer nebensächlich. Der Mensch, seine Forderung nach boomender Wirtschaft und vermeintlichem Wohlstand, nach Durchsetzung seiner Ideologien, Recht zu schrankenloser Reproduktion und Macht, ein Teufelskreis mit Abwärtsspirale. Die Krone der Schöpfung hat noch immer nicht begriffen, dass ihre dominante Überzahl für fast jedes Problem auf Erden verantwortlich gemacht werden muss.
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  • Kommentar von Rainer Fauser, Augsburg
    Hat eigentlich schon mal Jemand erwähnt, dass die Luftverschmutzung mit der Bevölkerungsdichte korreliert, mit unbeschränkter PFZ-Einwanderung zusammenhängt und mit dieser zunimmt? Aha! Da ist der wahre Grund! Mit dem "höchsten Stand der Technik" kann die CHer Luft aber nicht sauberer werden, wenn SP, Grüne, CVP, Freisinnige und die Wirtschaft weiterhin die Personenfreizügigkeit mit Wachstum für Wohlstand halten. W. ist es auch, gute Luft zu haben. Drum: Weniger Menschen: bessere Luft.
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    1. Antwort von Chris Rot, Zürich
      Machen Sie den ersten Schritt, wenn es Ihnen hier nicht mehr gefällt: Wandern Sie aus!
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