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Schweiz Drei Tote nach Lawinenabgängen im Wallis

Am Wochenende sind im Wallis mehrere Menschen von Lawinen oder Schneebrettern verschüttet worden. Für drei von ihnen kam jede Hilfe zu spät. In einigen Regionen der Alpen gilt derzeit die zweithöchste Gefahrenstufe für Lawinen. Schuld sind die steigenden Temperaturen.

Mindestens drei Menschen sind am Wochenende im Wallis von Lawinen oder Schneebrettern verschüttet worden und dabei ums Leben gekommen.

Unterhalb des Trugbergs im Fieschertal wurde am Sonntag ein Skifahrer verschüttet. Obwohl ihn fünf Kameraden mit einem Suchgerät ausfindig machen konnten und ihm zu Hilfe eilten, überlebte er nicht. 

Weitere Opfer am Matterhorn und bei Fiesch

Am Samstag kam am Matterhorn ein 33jähriger Bergsteiger in einem Schneebrett ums Leben. Er war mit zwei anderen Männern unterwegs, als sich das Schneebrett löste und den Deutschen in die Tiefe riss. Die Gruppe wollte am nächsten Tag das Matterhorn besteigen und hatte dafür am Samstag die Verhältnisse erkundet.

Ein weiterer Mann – ein Tourenfahrer aus Österreich – war am Freitag oberhalb von Fiesch von einem Schneebrett verschüttet worden. Er wurde dabei so schwer verletzt, dass er später im Spital starb. Der Mann war mit einer Gruppe von der Konkordiahütte zur Grünhornlücke unterwegs. Das Schneebrett erfasste mehrere von ihnen. Einige konnten sich selbst befreien, andere wurden von Kameraden geborgen.

Lawinengefahr steigt

Die steigenden Temperaturen erhöhen die Lawinengefahr in den Bergen. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung verhängte für Teile der Alpen die zweithöchste Gefahrenstufe 4. Besonders im westlichen Unterwallis sowie am nördlichen Alpenkamm von Chablais bis in die Urner Alpen muss mit Nassschneelawinen gerechnet werden.

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