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Ungleiche Kosten-Verteilung Ein Prozent der Fälle erhält Hälfte der Suva-Leistungen

Rollstuhlfahrer auf dem Weg in die Klinik.
Legende: Die Suva ruft dazu auf, die Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten. Denn: Einzelne Fälle können Millionen kosten. Keystone
  • Die Hälfte der Fälle, für die die Suva aufkommen muss, kostet einige hundert Franken.
  • Für das teuerste Prozent der Fälle muss der Unfallversicherer aber die Hälfte seiner Versicherungsleistungen aufbringen.

Die Schweizerische Unfallversicherung (Suva) verzeichnet pro Jahr 460'000 Unfälle und Berufskrankheiten. Meist blieben keine dauerhaften Einschränkungen zurück. 50 Prozent der Fälle kosten weniger als 450 Franken, bei 66 Prozent bleibt der Aufwand unter 1000 Franken.

Doch es gibt auch teure Fälle, die ein Betrieb ohne Versicherung nicht mehr zahlen könnte. Ein schwerer Fall könne bis zu fünf Millionen Franken an Heilkosten verursachen, schreibt die Suva. Zusätzlich könnten Kosten für Renten anfallen. Die Suva zahlt für das teuerste Prozent der Schadenfälle die Hälfte aller Versicherungsleistungen. Zur Finanzierung eines Unfalls mit Kosten von drei Millionen Franken sind Prämien von 2500 Versicherten nötig.

Gemäss Suva passieren viele Unfälle, weil Regeln nicht beachtet werden. 60 Prozent der tödlichen Berufsunfälle könnten verhindert werden, wenn die Regeln eingehalten würden.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Michel Koller (Mica)
    So ist das bei Soldiarversicherungen. Gut, sie zu haben aber noch besser, sie niemals beanspruchen zu müssen.
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  • Kommentar von Urs Dupont (udupont)
    Gute Schlagzeile ... guter Journalismus wäre aber mehr Infos zur Struktur dieses einen Prozents!
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Bingo! Ebenso intressant waere auch, wieviel Prozent der Praemieneinnahmen heute noch an Renten ausgeworfen werden, und wieviele schon an allen anderen Ausgaben (Verwaltung, Rentenabwehr, Eingliederung, usw. pp) und wie sich diese Anteile seit der Gruendung entwickelt haben, sowie der aktiven und passiven Regresse aufgeschluesselt nach Blechern und Empfaengern....
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    2. Antwort von Henriette Rub (ehb)
      Charles Dupont : seien sie doch dankbar und glücklich, dass sie nicht auf eine SUVA Rente angewiesen sind. Oder glauben sie es wäre toll, durch einen Unfall beeinträchtigt zu sein? Meines Wissens hat die SUVA weit weniger Verwaltungskosten als jede Versicherung. Betriebe bezahlen Prämien gemäss Unfallrisiko zB Büro oder Handwerk!
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    3. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      @Rub - Sie rennen weit offene Tueren ein. Wie bei der IV schmilzt der Rentenaufwand ab. Dafuer wird mit einem immer groesseren Aufwand der Berufsunfaehige zu berufsfremder Vollzeitzwangsarbeit genoetigt. Immer mehr Geld geht statt an die Praemienzahler an die Eingliederungsindustrie vom Autolieferanten ueber den Sklaventreiber bis zum Barrierenschleifer. Und die SMM (leider samt SRF) lassen sich mit dem Nebelwurf nicht nur der SUVA abspeisen, statt die intressanten Zahlen zu recherchieren und pu
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