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Bilder vom Einsatzort in Rüschlikon
Aus News-Clip vom 30.12.2020.
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Einsatz in Rüschlikon Zürcher Polizei schiesst auf Bankomaten-Räuber

  • Am Mittwochmorgen haben in Rüschlikon (ZH) zwei mutmassliche Täter versucht, einen Bankomaten auszurauben.
  • Den beiden Männern gelang zuerst die Flucht.
  • Kurz darauf konnte die Polizei einen der Männer verhaften. Sie fahndet nach dem zweiten Verdächtigen.

Der Bankomat an der Zürcherstrasse in Rüschlikon löste am Mittwochmorgen kurz nach 2.30 Uhr einen Alarm aus. Polizisten der Kantonspolizei trafen wenig später am Ort ein. «Die Polizeipatrouille stiess auf zwei Männer, die gerade in ein Auto einsteigen wollten», sagt Ralph Hirt, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich.

Das Migros-Gebäude in Rüschlikon
Legende: Die Polizei ist vor Ort: Der Bankomat befindet sich im Innern des Migros-Gebäudes an der Zürcherstrasse in Rüschlikon. SRF

«Bei der Verhaftung kam es seitens der Polizei zu einem Schusswaffen-Einsatz», so Hirt. Dennoch konnten die beiden mutmasslichen Täter im Auto flüchten. Nur wenige Minuten später wurde das Fahrzeug in Rüschlikon wieder aufgefunden.

Bei der Verhaftung kam es seitens der Polizei zu einem Schusswaffen-Einsatz.
Autor: Ralph HirtMediensprecher der Kantonspolizei Zürich

Einer der beiden Männer stand noch beim Auto, wie Ralph Hirt sagt: «Die Polizisten gingen zu dem Täter und stellten fest, dass er eine Schussverletzung am Bein hatte». Die Polizei habe sofort Nothilfe geleistet. Ein Rettungswagen fuhr den 36-jährigen Mann ins Spital. Der zweite Mann ist flüchtig. «Unsere Fahndung läuft auf Hochtouren», so Ralph Hirt.

Bild vom versuchten Einbruch
Legende: Die mutmasslichen Täter in Rüschlikon konnten kein Geld erbeuten. SRF

Beliebtes Ziel Bankomat

In jüngster Zeit werden schweizweit immer wieder Bankomaten geplündert. So sprengten zwei Männer am 23. Dezember einen Bankomaten beim Bahnhof Killwangen-Spreitenbach im Kanton Aargau. Im Herbst griffen Kriminelle innert einer Woche mehrere Bankomaten in den Kantonen Bern, Graubünden und Aargau an.

Ob es sich beim Versuch in Rüschlikon um Wiederholungstäter handelt, ist derzeit offen. «Wir haben am Morgen natürlich umfangreiche Spuren gesichert», sagt Ralph Hirt von der Kantonspolizei Zürich. Diese Spuren würden nun ausgewertet. «Erst dann lässt sich sagen, ob sich der aktuelle Versuch in die bereits stattgefundenen Einbrüche einreihen lässt.»

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Aus dem Archiv: Kriminelle Banden sprengen Bankomaten
Aus 10 vor 10 vom 17.12.2020.
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Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 30.12.2020, 12.03 Uhr;

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32 Kommentare

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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Weshalb für diesen Fall noch diskutieren ob Waffeneinsatz durch die Polizei richtig oder falsch war? Der Polizei. ist die Aufgabe klar umschrieben.
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  • Kommentar von Hans König  (Hans König)
    Es ist höchste Zeit, dass härter durchgeriffen wird. Die Polizei in der Schweiz braucht die Schusswaffe selten. Der Waffengebrauch durch die Polizei hat nebst der Einschüchterung auch Gefahren, denn im Wissen des Waffengebrauchs werden die Täter zunehmend auch Waffen einsetzen.
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    1. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Ja Herr König einmal wollen sie durchgreifen um dann im zweiten Atemzug Verlangen sie wieder keine Verbote Abgaben, je nachdem wie es gerade passt und wer es ist. Bei einem Bank Überfall wird immer durchggriffen egal wer der Täter ist.
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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Plünderungen häufen sich. In letzter Zeit werden in der Schweiz vermehrt Bancomaten geplündert. So wurde am 23. Dezember am Bahnhof Killwangen-Spreitenbach AG ein Geldautomat in die Luft gesprengt. Den Tätern gelang mit einer laut Polizei beträchtlichen Beute die Flucht. Anfang Oktober hatte es gleich vier Mal innerhalb einer Woche geknallt: In Utzenstorf BE, Vicosoprano GR, in Büren an der Aare BE und in Rothrist AG. Ende November schlugen Bancomaten-Knacker in Küttigen AG zu.
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